Ohne Hoeneß

Ohne Hoeneß Ginge es nach Georg Barfuß , dann hätte auch Uli Hoeneß demnächst ein paar freie Abende mehr. Schon in der vergangenen Woche, noch bevor die mutmaßlichen Steuersünden des FC Bayern-Bosses publik wurden, meldete sich der Liberale mit dem Vorschlag zu Wort, Steuerflüchtige von Staatsempfängen auszuschließen. Wer sein Geld in Steueroasen anlege, um es vor dem Fiskus zu verstecken, solle öffentlichen Empfängen fern bleiben müssen, hat Barfuß in einen Antragstext geschrieben. Man
Ginge es nach Georg Barfuß , dann hätte auch Uli Hoeneß demnächst ein paar freie Abende mehr. Schon in der vergangenen Woche, noch bevor die mutmaßlichen Steuersünden des FC Bayern-Bosses publik wurden, meldete sich der Liberale mit dem Vorschlag zu Wort, Steuerflüchtige von Staatsempfängen auszuschließen. Wer sein Geld in Steueroasen anlege, um es vor dem Fiskus zu verstecken, solle öffentlichen Empfängen fern bleiben müssen, hat Barfuß in einen Antragstext geschrieben. Man müsse alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um die Steuerflucht in all ihrer "negativen moralischen Dimension wirksam zu brandmarken". Da sich offenbar in der Regierungskoalition nur wenige Unterstützer seiner Idee finden, will Barfuß seinen Antrag notfalls auch alleine einbringen. (jum)

Gegen Dobrindt

Der Chef der Freien Wähler,Hubert Aiwanger hat nicht locker gelassen. Nachdem CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt verkündet hatte, beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei seien wieder einmal 7000 Gäste in der Passauer Dreiländerhalle gewesen, hakte der Fraktionschef der Freien Wähler nach. Schließlich passen offiziell nur gut 4000 Leute in den Saal. Dieser Tage erhielt Aiwanger ein klärendes Schreiben der Stadt Passau. Demnach war die Halle an diesem Tag für 4300 Menschen - 4100 Besucher und 200 Journalisten - zugelassen, und mehr waren auch nicht drin. Aiwangers Fazit: "Wer dermaßen großspurig die Unwahrheit sagt, dem kann man auch bei vielen anderen Dingen politisch nicht über den Weg trauen - gerade wenn es um Zahlen geht." (jum)

Mit Baldrian

Wenn es um die Kostenexplosion und die Verzögerungen bei der Einführung des Digitalfunks in Bayern geht, kann sich die SPD-Abgeordnete Susann Biedefeld schnell in Rage reden. Als das Thema erneut auf der Tagesordnung im Landtag stand, betrieb die Fränkin deshalb Prophylaxe, um Schnappatmung und einen hochroten Kopf zu vermeiden. "Ich habe heute früh extra Baldrian eingeworfen", berichtete sie. Genutzt hat es wenig. Andererseits: Wer weiß, wie Biedefeld ohne Aggressionshemmer sonst noch über die Staatsregierung hergefallen wäre. (jum)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.