19.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Optimales Raumverhältnisse für Feuerwehr durch Gerätehaus-Anbau Gelungenes Werk

Die Feuerwehr erlebte einen Freudentag: Nach vierjähriger Bauzeit wurde der Anbau an das Gerätehaus geweiht. Nun herrschen optimale Raumverhältnisse.

von Peter GarreissProfil

Zum Auftakt der 135-Jahr-Feier erteilten Pater Ferdinand Bodensteiner und Pfarrer Josef Most im Beisein von Landtagsabgeordneter Annette Karl, Landrat Andreas Meier, Bürgermeister und Schirmherr Hermann Ach, Kreisbrandrat Richard Meier und seinen Führungskräften sowie Gemeinde- und Kreisräten dem Werk den Segen. Die Geistlichen beteten für eine gute Zukunft der Feuerwehr und ihrer Mitglieder.

Ach gratulierte zum gelungenen Anbau. Gesellschaftliche Veränderungen machten das funktionelle Gebäude dringend erforderlich. Im August 2009 stellte die Wehr einen entsprechenden Bauantrag. Damals ging man von 15 800 Euro Kosten aus. Daraus wurden schließlich 21 800 Euro. Auch das könne geschultert werden, denn die Wehr beteiligte sich mit fast 3000 Arbeitsstunden sowie auch finanziell an dem Bau. Der Gemeindechef dankte allen ehrenamtlichen Helfern und überreichte eine Spende an den Vorsitzenden Karl Frischholz.

Zusammenhalt stimmt

Der Anbau zeige, was erreicht werden könne, wenn der Zusammenhalt in einem Dorf stimme, sagte Landrat Meier. "Gemeinsam kämpfen sowie auf so manche Freizeit verzichten und finanzielle Opfer bringen", darin liege das Geheimnis, verriet der Landrat. Meier übergab ebenfalls eine Spende. Auch Kreisbrandrat Richard Meier gratulierte und dankte den Feuerwehrleuten, die Tag und Nacht unterwegs seien. Er hielt auch die kleinen Wehren, oftmals ausgestattet mit nur einer Spritze, für äußerst wichtig. Bayern habe deren hohen Stellenwert schon lange erkannt.

Frischholz dankte für die guten Wünsche und wies darauf hin, dass seine Wehr bereits vor vier Jahren einen Betrag von 4000 Euro für den Kauf einer Spitze aufgebracht habe. Auch für den Gerätehaus-Anbau werde die Organisation ihren Beitrag leisten, denn kleine Wehren seien ebenso imstande etwas auf die Beine zu stellen.

Anschließend machten sich alle zum Feiern ins Festzelt auf, wo die "Schlossberger" aus Eslarn spielten.

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