Origineller Ausklang der Freibad-Saison - Jetzt gilt es die Freizeitanlage winterfest zu machen
Kühle Drinks im Schlauchboot

Saisonabschluss im Schlauchboot, das gab es auf der Altglashütte bisher noch nicht. Im Wasser wäre es bei 23 Grad auch noch auszuhalten gewesen.

Am Sonntag endete die Badesaison. Der schon etwas kühle Wind lockte nur noch wenige Schwimmer in das Becken auf der Altglashütte. Die staunten nicht schlecht, als Sieglinde Gleißner und Christine Träger zum Abschluss für Aufsehen sorgten. Sie genossen den Vormittag im Schlauchboot, passend ausstaffiert mit Sonnenschirm, Sonnenbrillen und Drinks.

So mancher rieb sich verwundert die Augen, als die beiden Altglashütten-Fans anrückten: "Uns gefällt es hier und die heutigen Südseegefühle wecken jetzt schon Vorfreude auf kommende Sommer." Dabei stand die Saison 2013 zumindest zu Beginn unter denkbar schlechten Vorzeichen. Neben der lange anhaltenden nass-kalten Witterung wurden gravierende Feuchtigkeitsschäden an tragenden Holzteilen und am Dach festgestellt. Nicht zu vergessen Mängel an der Blitzschutzanlage.

Dank an Helfer

Untersuchungen wiesen unter dem Strich einen stattlichen Reparaturaufwand in Höhe von 120 000 Euro auf. Das Amt für Ländliche Entwicklung glättete die Sorgenfalten der Fördervereinsverantwortlichen mit Vorsitzendem Engelbert Träger und Schwimmmeister Siegfried Walter an der Spitze wenigstens etwas. Für "Ertüchtigungsmaßnahmen" sagte die Behörde 70 Prozent Zuschuss zu. Mit den verbleibenden 36 000 Euro hatte die Gemeinschaft dennoch einen "dicken Batzen" zu tragen. Walter erinnert sich: "Schultern ließ sich das nur mit aufwendigen Arbeitseinsätzen. Wir sind den Helfern sehr verbunden. Sie opferten ungezählte Stunden zugunsten des Vereins und nicht zuletzt der Allgemeinheit."
Weitaus weniger zu tun gab es während der Sommerwochen im Zusammenhang mit Sicherheitsaspekten. "Verarztet" werden mussten lediglich kleinere Blessuren. Nur einmal rückte der Rettungshubschrauber an. Eine plötzliche Erkrankung bei einem Gast hatte dann aber einen glücklichen Ausgang. Und Gäste gab es heuer durchaus in großer Zahl. "Es ist keine Superbilanz, aber zufrieden können wir schon sein", fasst Walter den Juli und den August zusammen. In den beiden Sonnenmonaten ließ sich das Frühsommerdefizit zumindest einigermaßen aufholen. Den Herbst zu Hause genießen, das können die "Wassermänner" von der Altglashütte nicht. Im Freibad gibt es noch viel zu tun. Die Anlage sich selbst und den Wintermonaten überlassen kommt nicht in Frage. Alle frostgefährdeten Bereiche müssen entwässert werden und auch im Gelände steht Arbeit an: "Wir sind über jede helfende Hand froh." Am Sonntag wurde aber erst einmal gefeiert, bei Weißwürsten und sauren Zipfeln.
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