02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Pfarrer Niranjan Kanmury übernimmt Urlaubsvertretung in Plößberg - Bis 30. September Pfarrer Edward besucht Heimat

Auch Geistliche brauchen Urlaub. Deshalb wird in der Katholischen Pfarrei bis zum Ende des Monats Niranjan Kanmury aus Indien die Urlaubsvertretung für Edward Sebastian Jeyakumar übernehmen. Der Pfarrer studiert derzeit in Leuven in Belgien und hat seinerseits Ferien im dortigen Priesterseminar.

von Autor LKProfil

Pfarrer Edward Sebastian von der Katholische Pfarrei Plößberg/Schönkirch befindet sich bis einschließlich 30. September 2014 auf Heimaturlaub in Tamil. Sein Vertreter während dieser Zeit, Pfarrer Niranjan Kanmury, wurde am 6. Dezember 1975 geboren und im Jahre 2001 in der Diözese Nalgonda zum Priester geweiht. Sieben Jahre wirkte Kanmury in seiner Heimat Indien in zwei Pfarreien. Nach seinem Masterabschluss der Dialogie in Bangalor zog Kanmury nach Belgien zum weiteren Studium, um dann in seiner Heimat im Seminar Hyderabad als Dozent selbst Priester auszubilden. Hyderabad ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Telangana. Dieser ging aus einer Teilung des Bundeslandes Andhra hervor.

Zahlreiche Sprachen

Wie bereits erwähnt, möchte der Vertreter nach Abschluss seines Studiums in Hyderabad am dortigen Priesterseminar wirken. Die Verständigung kann übrigens in dem subtropischen Land recht kompliziert werden. In den unterschiedlichen Regionen existieren zahlreiche Sprachen nebeneinander. Im Bundesstaat Telangana spricht man Telugu, in Tamil Nadu. Zur Verständigung untereinander spricht man Hindu oder Englisch. Pfarrer Niranjan Kanmury kam am Sonntag gegen 15.30 Uhr mit dem Zug in Weiden an. Von dort aus brachte ihm Edward Sebastian mit dem Auto in seine vorübergehende Pfarrei nach Plößberg.

Fahrbereitschaft

Der Vertreter Jeyakumars selbst hat kein Auto und bittet deshalb um eine gewisse Fahrbereitschaft der Bürger, da er zu Terminen manchmal abgeholt werden müsste. Weiter verwies Pfarrer Edward Sebastian darauf, dass Niranjan Kanmury, wenn keine Termine anstehen, seine Zeit alleine in der ihm ungewohnten Umgebung des Pfarrhofes verbringt.

Deshalb bittet der Urlauber, dass Pfarrangehörige schnell Kontakte zu Kanmury knüpfen und den Inder vielleicht auch das eine oder andere Mal zum Kaffee einladen. Natürlich soll dem Urlaubsvertreter seine Zeit in der Oberpfalz in guter Erinnerung bleiben und sein Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet werden.

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