09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Pittersberger Kinder unterwegs im Wald - Beim "Sautreiber-Marterl" Von den Ameisen lernen

von Autor GMProfil

Wie lehrreich doch so ein Ameisenhaufen sein kann. Ein riesiger Nestbau war Ziel der "Waldwanderung pur", die die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur für Kinder aus der Gemeinde angeboten hatte. Mit ein bisschen Proviant im Rucksack machten sich die Buben und Mädchen vom Kirchplatz aus auf den Weg.

Erstes Ziel war der Ameisenhügel an der Freihölser Straße beim Schanderl-Girmichl-Kreuz, auf dem es vor nützlicher Waldameisen nur so wimmelte. Bei genauerem Hinsehen konnten die Kinder feststellen, wie fleißig die imposanten Tierchen sind, um ihren gut aussehenden, perfekten Staat zu erhalten. Alle großen Ameisen schleppten, zogen und plagten sich mit irgendwelchen Teilchen zum Bau hinauf.

Schädlingsvertilger

Michael Götz erläuterte den Kindern, dass das Nest der Waldameisen unter der Erde oftmals doppelt so groß ist, wie das über dem Boden. Dort lebt die besonders schützenswerte Königin, die mit dem Eierlegen für den Nachwuchs sorgt.

Ameisen fressen zum Beispiel kleine Insekten, die den Waldbäumen schaden, sie dienen aber auch selbst den Vögeln als Futter. Spaziergänger sollten den Hügeln nicht zu nahe kommen und einen nützlichen Ameisenbau schon gar nicht zerstören. "Denn Waldameisen verspritzen auch eine ätzende Flüssigkeit", erklärte Götz.

Weitere Stationen der Wanderung waren das Marterl für die im Jahr 1668 an der Freihölser Straße erschlagenen drei "Sautreiber," unweit des laufenden Brückenbaus an der Bundesstraße 85 sowie das "weiße Brünnerl" der Wanderergruppe im Wald in Richtung des Fensterbachs. Dort stauten die Kinder das Wasser als Tränke für die Wildtiere an. Zum Abschluss gab es dann in "Josef 's kleinem Restaurant" für alle ein Eis.

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