20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Polizeischutz" für tierische Problemfälle

von Agentur DPAProfil

Ein Igel schaut zu tief in einen Joghurtbecher, einer Kuh steht das Wasser bis zum Halse, und ein Pferd verirrt sich zum Bäcker: Polizeistationen in ganz Deutschland meldeten am Dienstag tierische Kuriositäten. "Während nächtlicher Ermittlungen kam ein Joghurtbecher auf die Beamten zugewackelt", hieß es etwa im Bericht der Polizei Offenburg. Ein vermutlich hungriger Igel hatte seinen Kopf zu tief in den Becher gesteckt und war steckengeblieben. Die Beamten befreiten das stachelige Tier - und mahnte noch: "Keinen Abfall achtlos wegwerfen!" Auch in Bremen steckte jemand fest: eine Kuh im Wassergraben. Die Polizei mutmaßte, das Tier habe sich "ausgegrenzt" gefühlt und deshalb das Weite gesucht - denn sie sei anders als die anderen Tiere der Herde nicht schwarz-weiß, sondern braun-weiß gefleckt. Feuerwehr und Bauer zogen sie am Sonntag mit einem Traktor aus dem Schlamm.

Und in Thüringen hatte schließlich ein Bäcker ungewöhnliche Kundschaft: Ein Pferd stand am Dienstagmorgen vor dem Laden in der Innenstadt von Eisenberg. Das Ordnungsamt konnte das Pferd ohne Mühe einfangen und bis auf weiteres in einem Tierpark unterbringen.

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