Polymer-Künstlerin Christl Pelikan-Geismann in Fachzeitschrift "Creative Living" vorgestellt
Tausend Blumen stimmig vereint

Auf insgesamt vier Seiten berichtet eine Spezialausgabe des Magazins "Creative Living" über die Polymer-Künstlerin Christl Pelikan-Geismann. Auf der Seite im Bild wird ihr Lieblingsstil porträtiert - die schwarz-weißen "Millefiori-Designs". Repros: hfz (2)

Einige Bürger der Herzogstadt staunten nicht schlecht, als ihnen die Spezial-Ausgabe des renommierten Magazins Creative Living "Home decoration" in die Hände fiel. Auf zwei Doppelseiten stellt darin die Redaktion die Polymer-Künstlerin Christl Pelikan-Geismann vor. Den Schwerpunkt legten die Fachjournalisten beim Atelier-Besuch auf die "Millefiori-Designs". Die SRZ wollte nun von der "Firstlady" wissen, wie sie den Sprung ins Fachmagazin schaffte.

SRZ: Frau Pelikan-Geismann, gehören Polymer-Künstler zu einer Randgruppe?

Pelikan-Geismann: Nein, eigentlich nicht, denn diese Kunstrichtung ist weltweit vertreten. Die Polymer-Clay-Modelliermasse Fimo bietet unendliche Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung unter Einsatz verschiedener Techniken. Deshalb hat sie bei Kunstschaffenden so viele Freunde gefunden.

Gehört Fimo nicht in die Rubrik "Baumarkt-Hobby-Kunst"?

In der Tat erlebte "Fimo" vor Jahren einen regelrechten Boom in der Bevölkerung - vor allem bei Kindern. Aber auch etablierte Künstler diverser Richtungen beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit diesem Material. Sie haben Polymer-Clay zu einem anerkannten Kunstmedium gemacht. Viele dieser Kunstwerke sind übrigens in bedeutenden Museen ausgestellt.

Wie wurde das Magazin "Creative Living" auf Sie aufmerksam?

Ich arbeite seit vielen Jahren mit dem Material der Firma Eberhard Faber. Sie hat nun unter dem Flaggschiff Staedler mit "Fimo Classic" eine neue Generation der Polymer-Modelliermasse entwickelt. Die Firma freut sich, dass ich zusammen mit zahlreichen weiteren Künstlern dem Image von Fimo die gewünschte artistische Richtung verleihe. Deshalb arrangierte sie mit der Redaktion von Creative Living einen Atelierbesuch bei mir.
Waren Sie aufgeregt, als die Fachjournalisten bei Ihnen an die Ateliertür klopften?

Nein, das Ganze lief in einer sehr herzlichen Atmosphäre ab. Die Redakteurin legte ihr Hauptaugenmerk auf meine bunten Abendtaschen und Windlichter sowie auf Werke in meinem Lieblingsstil - schwarz-weiße "Millefiori-Designs". Die Fotos von meinen Kunstwerken wurden ganz professionell in einem Studio geschossen.

Woher kommt eigentlich die Millefiori-Technik?

Das Wort bedeutet ja "Tausend Blumen". Ursprünglich wurde dieses Verfahren von Römern und Griechen in der Glaskunst angewandt. Sie ist zeitlich enorm aufwändig, erfordert viel Geduld und Liebe zum Detail.

Sie haben sich ja auch international auf diesem Kunstsektor einen Namen gemacht. Geben Sie ihr Wissen auch weiter?

Ja natürlich! Wie ich werden sicher auch viele andere Interessierte Freude an den unzähligen Variationsmöglichkeiten der Polymer-Kunst finden. Deshalb biete ich im nächsten Jahr Workshops an, in denen meine Techniken und natürlich auch die Herzogstadt vorgestellt werden. Einige Anfragen liegen mir bereits vor.

Würden Sie die Polymer-Kunst uneingeschränkt für jede Person empfehlen?

Sicher, auch Anfänger können sofort loslegen. Die Technik wird dann mit der Zeit immer weiter verfeinert.
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