Rechenkünstler: Aus eins mach drei

Rechenkünstler: Aus eins mach drei Zum Scherzen aufgelegt war Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) jüngst in Regensburg. Bei der Verleihung des gemeinsamen Titels "Technische Hochschule" an die Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden erinnerte Heubisch daran, dass der Freistaat die Auszeichnung mit rund einer Million Euro jährlich unterstützt. "Es wären nicht die pfiffigen Oberpfälzer, wenn sie nicht zu mir gekommen wären, und meinten, für zwei Hochschulen könnten ja auch zwei
Zum Scherzen aufgelegt war Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) jüngst in Regensburg. Bei der Verleihung des gemeinsamen Titels "Technische Hochschule" an die Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden erinnerte Heubisch daran, dass der Freistaat die Auszeichnung mit rund einer Million Euro jährlich unterstützt. "Es wären nicht die pfiffigen Oberpfälzer, wenn sie nicht zu mir gekommen wären, und meinten, für zwei Hochschulen könnten ja auch zwei Millionen fließen", sagte der Wissenschaftsminister schmunzelnd. Er habe nur geantwortet: "Warum nicht drei Millionen?" Die Technische Hochschule sei schließlich aufgeteilt auf die drei Standorte Regensburg, Amberg und Weiden. Wieder etwas ernster fügte Heubisch hinzu: "In dieser Legislaturperiode ist das jedenfalls nicht mehr drin." (duf)

Nicht mehr selbst zerfleischen

Die Querelen in der Regensburger CSU nehmen kein Ende. Ein knappes Jahr vor den nächsten Kommunalwahlen scheint man von einer Einigung auf einen Oberbürgermeisterkandidaten weiter entfernt denn je. Nach einer Vorstandssitzung in der vergangenen Woche hatte CSU-Kreisvorsitzender Armin Gugau zwar noch das schrittweise Auswahlverfahren der Bewerber - von vielen als "Casting" verhöhnt - verteidigt. Doch nun der Paukenschlag: Dr. Franz Rieger , CSU-Landtagsabgeordneter und stellvertretender Kreisvorsitzender, forderte am Dienstag, dass die Parteimitglieder den Oberbürgermeister-Kandidaten in einer Urabstimmung wählen. Er wolle damit der "lustvollen Selbstzerfleischung" der Partei entgegentreten. (duf)

Tauben turteln, kein Nachwuchs

Mit einer Taubenplage auf dem Campus hat seit einiger Zeit die Universität Regensburg zu kämpfen. Inzwischen setzt man auf Geburtenkontrolle. Auf dem Dach des Studentenhauses wurde ein Taubenschlag eingerichtet. Ein Taubenwart säubert die Voliere, kümmert sich um erkrankte Tiere und gibt zugeflogene Haus- oder Brieftauben an ihre Besitzer zurück. Bei brütenden Tieren tauscht der Wart das Gelege gegen Gips-Eier aus. Laut dem Tauben-Sachverständigen Ferry Wittke ist die Aktion ein voller Erfolg: Die fünf großen Taubenkolonien am Campus hätten sich bereits aufgelöst. (duf)
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