Rhein-Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt aus Koblenz schreibt zum Thema Frauenquote:

Ursula von der Leyen darf stolz darauf sein, ihrer Partei die feste Quote, die sie immer wollte, nun doch ins Wahlprogramm geschrieben zu haben. Familienministerin Kristina Schröder kann darauf verweisen, dass die Flexi-Quote, die sie immer wollte, bis 2020 ohnehin so viele Frauen in die Führungsetagen katapultiert haben wird, dass ein Gesetz dann gar nicht mehr nötig ist. Was CDU-Chefin Angela Merkel selbst in der Frage wirklich will, ist seit dieser Woche unklarer denn je. Sie hat die Wogen in ihrer Partei geglättet, ohne selbst Farbe zu bekennen. Wieder einmal.

Eßlinger Zeitung

Die Zeitung aus Baden-Württemberg merkt zum Frühjahrsgutachten an:

Es ist bemerkenswert, wie sich die Wirtschaft seit Jahren zu behaupten weiß. Neidvoll blicken Krisenstaaten auf die Bundesrepublik mit ihren gefüllten Sozialkassen, der niedrigen Arbeitslosigkeit und den sprudelnden Steuereinnahmen. Doch ist der Blick auf andere immer auch ein Blick auf sich selbst, der eigene Fehler und Unvermögen offenbart. Aus dieser Einsicht kann Kraft zur Veränderung gewonnen werden. Dies gilt auch hierzulande für diejenigen, die meinen, nur jammern zu müssen. Sie tun dies auf hohem Niveau.

De Volkskrant

Die Präsidentenwahl in Italien kommentiert die niederländische Zeitung:

Jetzt, da Giorgio Napolitanos Amtszeit ausläuft, müssen Italiens Politiker, die keine Regierungskoalition zustande gebracht haben, erst einmal versuchen, sich auf einen Nachfolger für ihn zu einigen. Die Wahl des Präsidenten ist allerdings eher ein Verhandlungsspiel, das italienische Journalisten auch gern mit dem Tauschen von Pokémon-Karten auf dem Schulhof vergleichen. Nach dem Motto: Du kannst meine Stimme haben, wenn du mir dafür drei Posten für Senatoren auf Lebenszeit gibst.
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