27.04.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Ruhen unterm Sudkessel

von Agentur DPAProfil

Ein kupferner Braukessel als Grabmal: Das hatte sich der im vergangenen November gestorbene Inhaber der Warsteiner-Brauerei, Albert Cramer, schon zu Lebzeiten gewünscht. Jetzt wurde der ungewöhnliche "Grabstein" auf dem Friedhof in seiner Heimatstadt aufgestellt. "Das spiegelt auch die Verbundenheit meines Vaters mit der Brauerei und der Biertradition wieder", sagte Catharina Cramer, die vor einigen Jahren die Leitung des Familienbetriebes übernommen hat.

Cramer hatte das aus einem historischen Braukessel seines Unternehmens gefertigte Grabmal offenbar noch selbst mitgeplant. Der Kessel wurde schon mal probehalber auf die Grabstätte gestellt", sagte Thilo Risse, der direkt am Friedhof einen Steinmetz-Betrieb hat. Das ungewöhnliche Grabmal entspreche zwar nicht der Friedhofs-Satzung, sagt der Steinmetz. Aber er hat kein Problem damit: "Albert Cramer hat auch viel für die Stadt getan." Cramer war im November 2012 im Alter von 69 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Unter seiner Leitung war das Familienunternehmen zu Deutschlands größter Biermarke geworden.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp