Säkularisation

Die Säkularisation wirkt bis heute nach: Bei der Renovierung der Basilika in Waldsassen ist die Baulast zwischen Staat und Kirche aufgeteilt. Unter Säkularisation versteht man die Auflösung der Klöster und die Einziehung des kirchlichen Besitzes zugunsten des Staates. In Bayern erreichte die Säkularisation im Jahr 1803 ihren Höhepunkt. "Ohne die Säkularisation wäre das moderne Bayern in seiner Flächenausdehnung nicht denkbar", erklärt der Historiker Joachim Hamberger. 1803 wurden nicht nur zahlreiche Klöster aufgehoben. Auch zahlreiche kirchliche Staaten, die sogenannten Fürstbistümer wurden dem neuen Staatsgebilde einverleibt. Zu dieser Zeit gingen auch die Klostergebäude in Waldsassen in bayerischen Landesbesitz über, die damalige Klosterkirche wurde Pfarrkirche von Waldsassen. Erst 1969 wurde das Gotteshaus zur Basilika erhoben. (upl)
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