Sagner-Gebäudereinigung und Spedition Stahl insolvent
Jobs in Gefahr

(hd/phs) Zwei schlechte Nachrichten für die Region zum Tag der Arbeit: Die Sagner-Gebäudereinigung in Wiesau (Kreis Tirschenreuth) und die Spedition Stahl in Weiherhammer (Kreis Neustadt/WN) haben Insolvenz angemeldet. Insgesamt stehen rund 250 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die Löhne der fast 180 Mitarbeiter bei Sagner Services GmbH Gebäudereinigung und Sagner Services GmbH Objektschutz sind derweil gesichert. Vor wenigen Tagen hat das Wiesauer Unternehmen Antrag auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt. Die Insolvenzverwalter sind aber äußerst optimistisch, was die Zukunft angeht. Der Geschäftsbetrieb könne ohne spürbare Auswirkungen weiterlaufen. Am Dienstag erfuhren die Beschäftigten der beiden GmbHs Details zum Insolvenzverfahren. Insolvenzverwalter Florian Schott formulierte als klares Ziel: "Wir wollen den Geschäftsbetrieb der beiden Unternehmen auf Dauer erhalten." Er sprach von einer hervorragenden Basis für einen Erhalt der Unternehmen. "Es handelt sich um im Kern gesunde Gesellschaften."
Am Montag stellte die Spedition Stahl beim Amtsgericht Weiden Insolvenzantrag. Stahl gehört mit 50 Zugmaschinen und 71 Mitarbeitern zu den größten Transportbetrieben in der Fuhrunternehmer-Hochburg Weiherhammer. Das Lebenswerk von Karl Stahl ist durch einen Leasingpartner in Schieflage geraten, erklärt Insolvenzverwalter Dr. Hubert Ampferl aus Nürnberg.

Der Leasinggesellschaft gehören etliche Fahrzeuge aus dem Stahl-Fuhrpark. Vor kurzem hat dieser langjährige Partner den Vertrag gekündigt. Die dadurch sofort fällig werdenden Ablösen kann Stahl zurzeit nicht zahlen. Ampferl: "Die Auftragslage ist gut, der Geschäftsbetrieb mit allen Mitarbeitern gut ausgelastet." Die Löhne sind für die nächsten drei Monate gesichert.
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