13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Selfie-Foto: Eltern stürzen in Tod Aus aller Welt

von Redaktion OnetzProfil

Lissabon.(dpa) Ein Ehepaar aus Polen ist beim Selfie-Knipsen in Portugal vor den Augen seiner beiden Kinder in den Tod gestürzt. Das sechsjährige Mädchen und der fünfjährige Junge würden psychologisch betreut und sollten schon bald in die Obhut von Verwandten gegeben werden, sagte die polnische Konsulin Monika Dulian der Zeitung "Público" am Montagabend. Das Unglück geschah bereits am Samstag am 140 Meter hohen Felsenkap Cabo de Roca am Atlantik rund 40 Kilometer westlich von Lissabon.

Feuer in Berliner Moschee

Berlin.(dpa) Vermutlich durch Brandstiftung ist der Anbau einer Moschee in Berlin-Kreuzberg in der Nacht zum Dienstag beschädigt worden. Bisher gebe es aber keine Hinweise auf einen vorsätzlich gelegten Brand oder Einbruchspuren, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Vieles weise auf fahrlässige Brandstiftung hin. Die genaue Ursache müsse noch ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.

Eine Moschee brannte. Bild: dpa
Besorgte Anwohner aus Nachbarbezirken meldeten sich in der Nacht wegen des Feuers bei den Rettungskräften. Rund 60 Feuerwehrleute waren rund eine Stunde mit dem Löschen beschäftigt. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

Mehr Rosenkränze und Kopfschleier

Seoul.(KNA) Mit dem Besuch von Papst Franziskus werden Rosenkränze und Fotostative in Südkorea zu gefragten Artikeln. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Online-Versandhändler "11 Street" meldete, wurden im Juli 56 Prozent mehr Rosenkränze geordert als vor einem Jahr. Bestellungen von Kopfschleiern stiegen um 43 Prozent. Der Absatz von Büchern über den argentinischen Papst verdoppelte sich im Juli gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Papst Franziskus wird morgen zu einem fünftägigen Besuch in Südkorea erwartet. Dabei will er 124 Koreaner seligsprechen.

Immer mehr Kinder täglich im Internet

Berlin.(dpa) Immer mehr Kinder nutzen das Internet. Mehr als die Hälfte der 10- bis 13-Jährigen (56 Prozent) ist täglich online. Bei den 6- bis 9-Jährigen ist es schon fast jedes fünfte Kind (18 Prozent), das sind 7 und 8 Prozentpunkte mehr als 2013. Dies geht aus der Kids-Verbraucher-Analyse 2014 hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Dabei geben die Eltern aber auch Regeln vor. Ganz oben auf der Liste der Verbote: Die Kinder sollen keine persönlichen Daten angeben. Laut Analyse wächst auch die Zahl der Handys ständig. 57 Prozent aller 6- bis 13-Jährigen besitzen ein eigenes Handy oder Smartphone - ein Plus von 8 Prozent-Punkten auf 3,35 Millionen Kinder.

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