11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Sozialdemokraten Frauenquote bei

Frauenquote bei Sozialdemokraten Die tschechischen Sozialdemokraten (CSSD) führen eine Frauenquote für die Kandidatenlisten bei Parlaments- und Regionalwahlen ein. Das beschloss die Partei in einem Mitgliederentscheid. Die Quote liegt bei 40 Prozent und soll ab dem Jahr 2015 gelten. Für die Einführung stimmten 51,8 Prozent. Beschlossen wurde zudem, dass die Basis bei der Aufstellung der Listen einbezogen wird. Es war der erste bindende Mitgliederentscheid der Partei von Ministerpräsident Boh
von Redaktion OnetzProfil

Die tschechischen Sozialdemokraten (CSSD) führen eine Frauenquote für die Kandidatenlisten bei Parlaments- und Regionalwahlen ein. Das beschloss die Partei in einem Mitgliederentscheid. Die Quote liegt bei 40 Prozent und soll ab dem Jahr 2015 gelten. Für die Einführung stimmten 51,8 Prozent. Beschlossen wurde zudem, dass die Basis bei der Aufstellung der Listen einbezogen wird. Es war der erste bindende Mitgliederentscheid der Partei von Ministerpräsident Bohuslav Sobotka . Rund 11 800 der knapp 23 000 Genossen beteiligten sich. (dpa)

Arbeitslosigkeit bei 7,4 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in Tschechien stagniert. Im Juli waren mehr als 540 000 Menschen ohne Beschäftigung (7,4 Prozent). Das Angebot an freien Arbeitsstellen stieg. Im Vergleich zum Vorjahrsmonat stehen 11 000 Arbeitsplätze mehr zur Verfügung. Da ab September viele Schulabgänger auf den Markt drängen, könne sich die Zahl der Arbeitslosen leicht erhöhen, ohne aber die Rekordquote vom Januar mit 8,6 Prozent zu erreichen, sagte die Direktorin des Arbeitsamtes, Marie Bílková . Die Regionen mit der höchsten Quote sind weiterhin der Kreis Ústí nad Labem (Aussig) (10,8 Prozent) und der Mährisch-Schlesische Kreis (9,9 Prozent). In Prag lag die Arbeitslosenquote bei 5,4 Prozent, im Kreis Prag-Ost sogar nur bei 3,4 Prozent.

Brauereien wieder unter Dampf

Der Bierausstoß in Tschechien ist im ersten Halbjahr 2014 um drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Dabei legten vor allem Biermixgetränke, deren Produktion vor Jahresfrist um 40 Prozent zurückgegangen ist, wieder zu.

Tschechien exportierte mehr Bier. Archivbild: dpa
Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der Brauereien und Mälzereien. Der Bierexport legte um 51 000 Hektoliter gegenüber dem Halbjahr 2013 zu.

Tschechien verliert EU-Gelder

Tschechien wird dieses Jahr 24,4 Milliarden Kronen (880 Millionen Euro) aus europäischen Förderprogrammen nicht ausschöpfen können. Dies teilte der Vizeminister für Regionalentwicklung, Daniel Braun , mit. Die größten Verluste drohen im Bereich Umweltschutz. Diese belaufen sich auf 10 Milliarden Kronen (360 Millionen Euro). Tschechien ist beim Ausschöpfen von EU-Geldern Schlusslicht in Europa. Vergangenes Jahr entfielen über 60 Prozent der nicht genutzten Gesamtsumme auf Tschechien. Im nächsten Jahr dürfte das Land laut Braun 26 Milliarden Kronen (940 Millionen Euro) verlieren.

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Weitere Informationen im Internet:

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