26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Spaenle: Einbettung in das Weltkulturerbe Unesco: Keine Einwände gegen Museum

Für die Gäste, die Regensburg per Schiff erreichen, soll das geplante Museum der Bayerischen Geschichte ein neues Portal zur Stadt bilden. Das Unesco-Zentrum in Paris hat grünes Licht für den Bau gegeben. Bild: Gerhard Götz
von Redaktion OnetzProfil

Regensburg. (gib) Die Unesco befürwortet die Planungen des Freistaats Bayern für das Museum der Bayerischen Geschichte in der Welterbestadt Regensburg. Das teilte der bayerische Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle am Montag mit.

"Wir hatten für den Architektenwettbewerb die Einbettung des Museums in das Weltkulturerbe mit verankert. Die Jury hat bei der Auswahl des Siegerentwurfs diesem Aspekt einen besonderen Stellenwert zugemessen. Dies ist gerade an einem Standort wie dem Weltkulturerbe Regenburg von großer Bedeutung", betonte der Minister.

Gewachsene Struktur

Der Siegerentwurf des Frankfurter Büros Woerner, Traxler und Partner setzt laut Spaenle einen modernen architektonischen Akzent am Donaumarkt, der sich in die gewachsene historische Struktur Regensburgs einfüge. Das 67,3 Millionen Euro teure Museum soll 2018 zum 100-jährigen Jubiläum des Freistaats eröffnet werden.

Das Unesco World Heritage Centre in Paris hatte dem Wissenschaftsministerium die entsprechende Information übermittelt, "that the new museum of Bavarian History will not affect the Outstanding Universal Value of the World Heritage property of Regensburg".

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