05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Spezialeinsatzkommando durchsucht Wohnung Streit mit dem Messer ausgetragen

Symbolbild: dpa
von Redaktion OnetzProfil

Regensburg. Nach einem Streit zwischen drei Männern in Bahnhofsnähe zog einer der Beteiligten ein Messer, stach zu und verschwand. Ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte vergebens seine Wohnung.

Am Donnerstagabend hielten sich gegen 20.15 Uhr drei Männer in der Grünanlage beim Bahnhof, in der Nähe des Peterskircherl auf. Aus bislang ungeklärten Gründen kam es zu einem handfesten Streit zwischen einem 42-jährigen Regensburger und einem Mann, von dem bislang nur der Spitz- oder Vorname: „Scheini“ bekannt ist. Als der 42-Jährige plötzlich einen Gegenstand - vermutlich ein Messer - zog, wollte ein 39-Jähriger, der bei der Gruppe stand, schlichtend eingreifen. Dabei erlitt er eine etwa 10 cm lange Schnittwunde im Halsbereich.

Der Mann, so meldet die Polizei heute, ging anschließend zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof. Die Beamten verständigten einen Rettungsdienst. Nach ambulanter Behandlung in einem Regensburger Krankenhaus konnte der Verletzte die Klinik wieder verlassen.

Bald stand fest, dass der Täter im Regensburger Stadtnorden wohnt. Aufgrund dieser Tatsache drang gegen 3.30 Uhr ein Spezialeinsatzkommando in die Wohnung ein. Der Gesuchte war jedoch nicht zu Hause. Die Fahndung nach ihm läuft derzeit noch.

Täterbeschreibung Der Mann ist etwa 190 cm groß, hat extrem kurze Haare mit Geheimratsecken und ist am Nacken, am Oberarm und an den Waden tätowiert. Er trägt beidseitig Ohrstecker. Zum Tatzeitpunkt war er unter anderem mit einem hellblauen T-Shirt und einer schwarz-weissen Dreiviertelhose bekleidet.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes geben können sowie Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kripo Regensburg unter der Rufnummer (0941) 506-2888 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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