29.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Stadt will keinen Vogel zu viel in den Akten "Mausi" fliegt schon lange nicht mehr

Symbolbild: dpa
von Redaktion OnetzProfil

Weiden. (rti) „Mausi“ fliegt schon lange nicht mehr durch die Wohnung von Irene Helmann. 1979 kaufte die Weidenerin den Kanarienvogel bei einem Züchter. Allerdings starb das Tier schon nach einigen Jahren. Die Stadt hat sie nun aber wieder an „Mausi“ erinnert.

Vom Umweltamt hat Helmann ein Schreiben erhalten. Als Halterin einer besonders geschützten Vogelart solle sie ihre Angaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen. „Die haben anscheinend gar nichts zu tun. Das ist fast 35 Jahre her“, wundert sich Helmann. Zudem überraschte sie, dass in dem Schreiben von einem Stieglitz die Rede ist, obwohl sie doch einen Kanarienvogel hatte. Zumindest der Name des damaligen Züchters ist aber richtig angegeben.

Die Nachfrage bei der Stadt löst das Problem aber doch recht schnell. Diese aktualisiert momentan das gesamte Melde-Protokoll. Und da bekommen auch ehemalige Vogelbesitzer Post. Die Stadt will eben keinen Vogel zu viel in ihren Akten haben.

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