Strenge Bedingungen

Die Projektgruppe zum Fracking bei der Acatech hat Schritte und Maßnahmen ("Best Practice") definiert, die "unbedingt eingehalten werden müssen, um potenzielle Umweltgefährdungen weitgehend auszuschließen". Ein Auszug:

Geologisch-geophysikalische Vorerkundung inklusive eines hochaufgelösten 3-D-Abbilds des Untergrunds.

Standortbezogene Risikobewertung mit Identifikation von Gewässerschutzgebieten, der Ermittlung der Grenze zwischen oberflächennahem Grundwasser und Formationswasser sowie dem Nachweis geologischer Barriereformationen und tektonischer Störungszonen.

Referenzmessung und Langzeit-Monitoring von Grundwasser, Atmosphäre und natürlicher Seismizität.

Die Offenlegung aller Additive und relevanten Daten der Frac-Fluide. Reduktion von Additiven und Verzicht auf Frac-Fluide der Einstufung "giftig", umweltgefährlich und höher als schwach wassergefährdend.

Ein "Bohrloch-TÜV" als unabhängige Prüfinstanz, die oberirdische Installationen überwacht. (za)
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