05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Strenge Bedingungen

von Redaktion OnetzProfil

Die Projektgruppe zum Fracking bei der Acatech hat Schritte und Maßnahmen ("Best Practice") definiert, die "unbedingt eingehalten werden müssen, um potenzielle Umweltgefährdungen weitgehend auszuschließen". Ein Auszug:

Geologisch-geophysikalische Vorerkundung inklusive eines hochaufgelösten 3-D-Abbilds des Untergrunds.

Standortbezogene Risikobewertung mit Identifikation von Gewässerschutzgebieten, der Ermittlung der Grenze zwischen oberflächennahem Grundwasser und Formationswasser sowie dem Nachweis geologischer Barriereformationen und tektonischer Störungszonen.

Referenzmessung und Langzeit-Monitoring von Grundwasser, Atmosphäre und natürlicher Seismizität.

Die Offenlegung aller Additive und relevanten Daten der Frac-Fluide. Reduktion von Additiven und Verzicht auf Frac-Fluide der Einstufung "giftig", umweltgefährlich und höher als schwach wassergefährdend.

Ein "Bohrloch-TÜV" als unabhängige Prüfinstanz, die oberirdische Installationen überwacht. (za)

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