Südkurier
Pressestimmen

Das Blatt aus Konstanz schreibt zur Steuersache Hoeneß:

Auch für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Dennoch sah es schon einmal besser aus für Uli Hoeneß. Was über den gestürzten Bayern-Boss ans Licht kommt, lässt Böses ahnen. Erst eine Festnahme und eine Hausdurchsuchung, dann eine Millionenkaution, verbunden mit Auflagen, die den mächtigen Manager hart getroffen haben müssen. Die Steueraffäre um den Präsidenten des FC Bayern München ist offenbar noch lange nicht erledigt - sie beginnt erst ...

Rhein-Neckar-Zeitung

Die Heidelberger Zeitung meint zur Debatte über Uli Hoeneß:

Wenn ein Millionär wie Uli Hoeneß seine Steuern nicht bezahlt, ist das ärgerlich und strafbar zugleich, aber kein Fall für die politische Hyperventilation. Doch die Debatte um den sündigen Bayern erlebt gerade ihre wahlkampfgerechte Eskalation mit all den Erhebungs- und Absetzbewegungen, über die nicht nur der Wurstfabrikant aus Nürnberg ins Staunen geraten dürfte.

Der Standard

Das Blatt aus Wien schreibt zur Legalisierung der Homo-Ehe in Frankreich:

Auch wenn ihn die französischen Gays feiern, steht François Hollande nicht als strahlender Sieger da. Auf der Strecke bleibt sein anderes Wahlversprechen einer "befriedeten Republik": Das Projekt Homo-Ehe hat die katholisch-konservative Landeshälfte, die unter dem strikten Laizismus der links angehauchten Republik schlummerte, aus ihrem Dornröschenschlaf geholt. Frankreich ist gespaltener denn je.

Badische Neueste

Die Zeitung aus Karlsruhe kommentiert dazu:

Der sozialistische Präsident hat nicht nur die Stimmung im katholisch-konservativ geprägten Frankreich unterschätzt. Das stümperhafte Vorgehen seiner Regierung und die schlechte Kommunikation taten ihr Weiteres hinzu, um den anfänglich begrenzten Widerstand in eine breite Massenbewegung umzuwandeln, die zuletzt völlig aus dem Ruder lief.
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