28.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Tag des offenen Hofes": Minister Josef Miller zu Gast "Gute Qualität"

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Der Andrang war enorm: Nachdem sich die letzten Regenwolken verzogen hatten und nachmittags die Sonne vom Himmel lachte, waren es gestern wohl mehrere tausend Besucher, die sich beim "Tag des offenen Hofes" in Guteneck (Landkreis Schwandorf) an vielen Ständen einen Einblick über die Leistungsfähigkeit der Landwirte in der Region verschafften. Als Festredner war Josef Miller, Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, nach Guteneck gekommen.

Er hob in seinen Worten vor allem die hohe Leistungsfähigkeit der Landwirte hervor und sprach die gute Qualität der Erzeugnisse der bayerischen Bauern an. Dabei sparte er auch nicht mit Kritik an der Agrarpolitik der Bundesregierung: Als Beispiel nannte er die Überlegungen zur Einführung einer bundesweiten Flächenprämie. "Doch dagegen konnten wir uns erfolgreich wehren", betonte der Minister. Nach einem Rundgang durch die vielen Stände, die im Gutsbereich von Schirmherrn Burkhard Graf Beissel von Gymnich aufgebaut waren, trat Miller nach rund einer Stunde wieder die Heimreise nach München an.

Parallel dazu luden die Obst- und Gartenbauvereine in ganz Bayern zum "Tag der offenen Gartenür" ein. 26 Oberpfälzer Einrichtungen, Vereine und Privatleute sperrten ihre Gartentüren auf und boten ein abwechslungsreiches Programm rund um die "grünen Oasen". In Wackersdorf (Kreis Schwandorf) hatte der "Braunkohle-Lehrgarten" geöffnet, in Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) lud das Kloster in seinen Garten ein. In Rotzendorf (Kreis Neustadt/WN) machte das ganze Dorf mit: Dort standen alle Bauerngärten offen.

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