Tödlicher Unfall bei Pressath
Bayernreport

Pressath. (mm) Ein Todesopfer forderte ein Verkehrsunfall am Dienstag gegen 18.45 Uhr auf der B 299 bei Riggau (Landkreis Neustadt/WN. Zwei Autos stießen auf gerader Strecke frontal zusammen. Ein 30-jähriger Kfz-Mechaniker aus Hessenreuth/Gemeinde Pressath starb in seinem vollkommen eingedrückten Renault.

Der 77-jährige Fahrer des anderen Wagens wurde ebenfalls eingeklemmt und schwerverletzt. Er konnte erst durch die Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Mercedes befreit und dann per Rettungshubschrauber ins Klinikum Weiden geflogen werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 17 000 Euro. Die Bundesstraße zwischen Pressath und Erbendorf war rund drei Stunden gesperrt.

51-Jähriger rast in den Tod

Gilching/Germering.(dpa) Ein 51 Jahre alter Autofahrer ist im Landkreis Starnberg in den Tod gerast. Der Mann hatte nahe Gilching in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren, wie die Polizei in Germering mitteilte. Das Fahrzeug sei von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Für den 51-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb an der Unfallstelle.

Motorradfahrer voll in Bau-Anhänger

Ergolding.(dpa) Ein 45 Jahre alter Motorradfahrer ist auf der Autobahn bei Landshut ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei prallte der Mann mit seinem Krad in einen Anhänger, der sich zur Sicherung einer Baustelle auf der linken Fahrspur befand. Laut Zeugenaussagen war der Motorradfahrer aus einer Kolonne ausgeschert. Unfallursache dürfte Unachtsamkeit gewesen sein. Auch mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notärzte konnten das Leben des Mannes nicht retten.

Geldeintreiber mit Morddrohung

Selb.(hek) Vermutlich auf der Suche nach einem Schuldner traten vier unbekannte Männer insgesamt fünf Wohnungstüren in einem Haus in Selb ein. Die Unbekannten, die gebrochen Deutsch sprachen, drohten einem der Hausbewohner mit Umbringen. Als ein anderer Hausbewohner eine Alarmanlage in Betrieb setzte, flohen die Geldeintreiber.

Streit um Schulwegkosten

München.(dpa) Der Landkreis Landsberg am Lech muss die Kosten für den Schulweg eines gehörlosen Jungen nicht bezahlen. Das Verwaltungsgericht München wies die Klage des Elfjährigen am Dienstag ab, weil das von ihm besuchte Gymnasium in München nicht die nächstgelegene Schule im Sinne des Gesetzes sei (Az.: M 3 K 11 5448). Jetzt übernimmt dafür der Bezirk die Kosten als Teil der Eingliederungshilfe.
Die Eltern hatten das staatlich anerkannte private Lehrinstitut Derksen in München für ihren Sohn wegen der gemeinsamen Klassen für behinderte und nicht behinderte Kinder gewählt. Nach dem Übertritt auf das Gymnasium im Schuljahr 2011/12 bezahlte zwar zunächst der Landkreis die Fahrten nach München, lehnte aber den Antrag auf Übernahme der Kosten ab und nahm den Verwaltungsrechtsstreit in Kauf.
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