03.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Totale Überlastung auf der B 14 - Schneller Weg aus Richtung Osten 20 Kilometer Stau: Lkw-Verkehr brummt

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Der Dienstag schlug alle Rekorde: 20 Kilometer staute sich der Lkw-Verkehr auf der B 14 bis Wittschau zurück. Mit der EU-Erweiterung am 1. Mai ist die Verkehrslawine, die sich durch Wernberg-Köblitz (Kreis Schwandorf) wälzt, noch gewaltiger geworden. Eine Besserung ist erst im Herbst 2005 in Sicht, wenn A6-Ortsumgehung freigegeben werden soll.

Grund für die drastische Zunahme: Die wirtschaftlichen Verbindungen sind interessanter geworden. Nach Wegfall der Zollkontrollen gehören die kilometerlangen Brummi-Staus an der Grenze der Vergangenheit an. Ende letzter Woche wurde erstmals in Waidhaus die 100 000er-Marke in einem Monat überschritten. Auch der Schwerverkehr, der früher über die Grenzübergänge Furth im Wald und Schirnding kam, wählt die schnellere Waidhaus-Variante, den direkten Weg nach Nürnberg und die Autobahn nach Prag auf der tschechischen Seite. Vor allem die Montage sind problematisch, wenn sich die Lkws nach dem Wochenend-Fahrverbot in Gang setzen.

Die drastische Zunahme des Schwerlastverkehrs belegt Hermann Gläser, Chef des Straßenbauamtes Weiden, mit Zahlen aus einer Verkehrszählungen an der B 14 im Bereich Hirschau/Schnaittenbach: So wurden im Jahr 2000 exakt 1655 Lkws am Tag registriert, im Januar 2004 waren es 2540 und im Mai schon 4500 Brummis.

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