Trainer macht doch weiter
Wogen wieder geglättet

Spielabbruch und Polizeieinsatz: Die A-Klassen-Begegnung am Samstag zwischen dem VfB Rothenstadt und dem SV Wildenau hatte in Fußballkreisen für viel Gesprächsstoff gesorgt. Strittige Schiedsrichterentscheidungen, ein 0:1-Rückstand des gastgebenden Vereins, drei Platzverweise und klare Tätlichkeiten brachten das Fass zum Überlaufen, sodass der Schiedsrichter die Partie in der 80. Minute beendete. VfB-Spielertrainer Serkan Dogdu und Abteilungsleiter Karl-Heinz Aldermann gerieten anschließend ebenfalls heftig aneinander. Der Coach trat von seinem Amt zurück.

Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. "Alles ist geklärt, Abteilungsleiter und Trainer machen weiter", erklärte am Mittwoch VfB-Vorsitzender Robert Hagn nach einem klärenden Gespräch innerhalb des Vereins. "Die Emotionen am Wochenende waren sehr hoch. Das hat sich gelegt. Wir hatten mit Vorstand und Spielern ein ruhiges und harmonisches Treffen und sachlich darüber diskutiert."

Jetzt wollen die Rothenstädter eine Stellungnahme an das Sportgericht abgeben. "Einiges, was der Schiedsrichter angegeben hat, stimmt, einiges aber nicht. Wir können jetzt nur abwarten, was dabei herauskommt."
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