Tschetschenische Familie geschleust
Bayernreport

Waidhaus/Amberg. (nt/az) Beamte der Verkehrspolizei-Inspektion Amberg stoppten auf der Autobahn A 6 an der Rastanlage Oberpfälzer Alb/Nord einen polnischen Seat Alhambra. Fahrer war ein 48-jähriger Pole, der im Fahrzeug ein tschetschenisches Elternpaar und deren vier Kinder im Alter zwischen einem und 15 Jahren dabei hatte.

Wegen des Verdachts der Einschleusung war nun die Bundespolizei-Inspektion Waidhaus zuständig. Nach ersten Erkenntnissen hatte der polnische Schleuser vor Tagen in Warschau den Kontakt zu der Familie gesucht und sich als Taxifahrer ausgegeben. Als Fahrpreis wollte er 500 Euro haben. Da der Mann auch aussagte, bei Menschentransporten nach Dänemark oder Italien 2000 Euro zu bekommen, wurde er wegen des dringenden Tatverdachts auf gewerbsmäßige Einschleusung in Untersuchungshaft eingeliefert.

Die 33- jährige Mutter erklärte, dass die Familie wegen der guten medizinischen Versorgung nach Deutschland wollte. Da die russische Familie bereits in Polen einen Antrag auf Asyl gestellt hatte, wird sie dorthin wieder zurückkehren müssen.

Frau in Wohnung umgebracht

Fürstenfeldbruck.(dpa) Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Fürstenfeldbruck steht deren Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht. Der Ermittlungsrichter erließ am Montag Haftbefehl wegen eines Tötungsdeliktes gegen den 66-Jährigen.

Die Polizei fahndet nach dem Mann, der seit Bekanntwerden des Verbrechens verschwunden ist. Sie vermutet, dass der mutmaßliche Täter im Auto auf der Flucht ist. Die 60-Jährige war am Samstag tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Beim Tatmotiv tappen die Ermittler noch im Dunkeln.

Auch ist nicht endgültig geklärt, auf welche Weise die Modeverkäuferin umgebracht wurde. Zwar weist die Leiche der Frau offenbar mehrere Stichverletzungen auf. Zur Todesursache teilte die Polizei bisher aber lediglich mit, dass das Opfer umgebracht wurde. In der Wohnung wurde ein blutverschmiertes Küchenmesser gefunden.
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