29.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Unterbau der neuen Pfreimdbrücke bei Burgtreswitz nimmt Formen an - Täglich vier Bohrpfähle Spezialtrupp bohrt 38 Löcher

Der Neubau der Pfreimdbrücke durch das Bauunternehmen Arlt aus Frohburg in Sachsen nimmt Fahrt auf. In den vergangenen Wochen trugen die Arbeiter den Mutterboden ab und legten die Baustellenzufahrt an. Außerdem wurde das angrenzende FFH-Gebiet (Biotop) durch einen Schutzzaun abgegrenzt.

Mit einer Drehbohranlage der Firma Arlt aus Sachsen werden 38 Bohrpfähle von 7 bis 9 Metern Tiefe gesetzt. Sie bilden das Fundament der neuen Brücke. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Nun haben die eigentlichen Brückenbautrupps das Sagen. Seit Montag ist ein Spezialtrupp dabei, mit einer Drehbohranlage die 38 Bohrpfähle aus Ortbeton zu setzen. Zuvor müssen die dafür erforderlichen sieben bis neun Meter tiefen und knapp einen Meter breiten Schächte ausgehoben werden. Danach wird das Baustahlgeflecht in das Bohrloch geschoben und anschließend mit Beton gefüllt. Täglich werden etwa vier Bohrpfähle erstellt.

Im Zeitplan

Vor diesen Arbeiten wurde rechtzeitig im Frühjahr durch Aufschlussbohrungen der Untergrund untersucht. Die Bohrpfähle bilden die Grundlage für die Brücken-Unterbauten. Bei den Unterbauten handelt es sich um die zwei Widerlager und sechs Pfeilerscheiben, auf denen voraussichtlich ab Frühjahr 2015 die eigentlichen Überbauten mit der Fahrbahn draufgesetzt werden. Der Vertreter der Staatsbauverwaltung bestätigte, dass die Baufirma Arlt voll im Zeitplan liege.

Mit Kosten von knapp 3 Millionen Euro entsteht diese neue Pfreimdbrücke bei einer lichten Weite von 169 Metern. Wegen des ungehinderten Hochwasserabflusses erhält die Brücke eine Höhe von eineinhalb bis drei Meter über die Geländeoberfläche. Die Breite zwischen den Borden soll sieben Meter und die Breite zwischen den Geländern 11,25 Meter betragen.

Natürlich erhält die Brücke, im Gegensatz zur alten Pfreimdbrücke, auch einen Geh- und Radweg. So wird die Situation für Fußgänger und Radler erheblich verbessert.

Im Herbst 2015 fertig

Die Verantwortlichen rechnen mit einer Fertigstellung im Herbst 2015. Bauträger ist der Landkreis. Für Planung und Bauleitung ist das Bauamt Amberg-Sulzbach zuständig.

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