03.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

US-Reporter Sotloff war seit 2013 in Syrien vermisst Wieder Journalist enthauptet

von Agentur DPAProfil

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat offenbar erneut einen US-Journalisten enthauptet. Der Reporter Steven Sotloff wurde aus Rache für die US-Luftangriffe im Irak vor laufender Kamera getötet, wie das US-Forschungsinstitut Site, das weltweit Terrorgruppen beobachtet, am Dienstag unter Berufung auf ein vorliegendes Video mitteilte.

Vor knapp zwei Wochen hatte IS bereits den amerikanischen Journalisten James Foley enthauptet. Präsident Barack Obama hatte die Tat seinerzeit ausgesprochen scharf verurteilt. Der 31 Jahre alte Sotloff wird seit August 2013 in Syrien vermisst. Er war auch kurz auf dem Video der Enthauptung Foleys zu sehen, das weltweit Entsetzen ausgelöst hatte.

Obamas Sprecher Josh Earnest sagte, die USA hätten viel Zeit und Ressourcen aufgewendet, um Sotloff aus der Geiselhaft zu befreien. Eine Kommandoaktion in Syrien war aber vor einigen Monaten gescheitert. Die IS-Miliz drohte laut Site, als nächstes eine britische Geisel umzubringen, die ebenfalls in dem neuen Video gezeigt werde.

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