USA erwägen Unterstützung für syrische Rebellen - Bisher kategorische Ablehnung
Waffenlieferung "eine Option"

Die USA erwägen Waffenlieferungen an syrische Rebellen. "Das ist eine Option", sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel vor dem Hintergrund eines möglichen Chemiewaffeneinsatzes in Syrien. In Abstimmung mit internationalen Partnern prüfe man aber auch andere Möglichkeiten. Er selbst habe noch keine Entscheidung getroffen, fügte Hagel am Donnerstag hinzu. Bisher hatte Washington Waffen für die Opposition in Syrien kategorisch abgelehnt. Dies würde den Bürgerkrieg nur weiter anheizen, hieß es zur Begründung. Zudem könnten Waffen in die Hände islamistischer Extremisten fallen.

Als Antwort auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz hatte aber auch Präsident Barack Obama kürzlich einen Sinneswandel signalisiert. Er sprach von mehreren Optionen - und schloss dabei einen Militäreinsatz nicht ausdrücklich aus. Obama sagte zwar nicht, an welche Optionen er denke. Er habe bereits im letzten Jahr Militär und Geheimdienste um Vorschläge gebeten. Bevor es aber re Entscheidungen gebe, müsse es klare Beweise für einen Giftgaseinsatz des Regimes in Damaskus geben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.