03.05.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Verbrecherjagd: Kommissare lösen spannende Kriminalfälle Mörderjagd auf der ganzen Welt

von Redaktion OnetzProfil

Zu einem Krimi gehört natürlich ein Mord. Aber was wäre ein Krimi ohne Kommissar oder Kommissarin. Auf der ganzen Welt ermitteln sie und haben inzwischen regelrechte Fan-Gemeinden unter den Lesern. Hier eine Auswahl von Neuerscheinungen:

Commissaris van Leeuwens erster Fall: "Und vergib uns unsere Schuld" (von Claus Cornelius Fischer, 349 Seiten, 19.95, Ehrenwirth Verlag): Am Abend des in Holland wie ein Volksfest gefeierten Königinnentages wird in Amsterdam ein zwölfjähriger Junge Opfer eines unheimlichen Mordes. Commissaris Bruno van Leeuwens, ohnehin belastet durch den Verfall seiner an einer schweren Krankheit leidenden Frau, nimmt die aussichtslos scheinenden Ermittlungen auf. Doch die Suche nach dem Täter konfrontiert den eigenwilligen Beamtenmehr und mehr auch mit einem dunklen Geheimnis seiner eigenen Ehe.

Erst als ein zweiter Mord geschieht, führen ihn Spuren zu dem besessenen Anthropologen Josef Pieters, der sein Leben der Erforschung eines aussterbenden Kannibalenstammes in Papua-Neuguinea gewidmet hat. Doch während der Commissaris die Schlinge um den für den Nobelpreis nominierten Wissenschaftler immer enger zusammenzieht, kommen ihm plötzlich Zweifel an den eigenen Beweisen.

Maresciallo Bonanno ringt um Fassung: "Die dunkle Botschaft des Verführers" (von Roberto Mistretta, 315 Seiten, 18.-, Lübbe Verlag): Maresciallo Saverio Bonanno steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch: Nachdem er sich von seiner halbwüchsigen Tochter hat breitschlagen lassen, den heiß ersehnten Hund anzuschaffen, herrscht grenzenloses Chaos in seinem Haus. Zudem hat sein Vorgesetzter Nägel mit Köpfen gemacht und mit seiner frisch Angetrauten endgültig das Weite gesucht. Bonanno steht also allein da, als ein mysteriöser Mord in Zuhälterkreisen für Aufruhr in Villabosco sorgt. Dem Anschein nach hatten hier mehrere Konkurrenten in einem äußerst lukrativen Geschäft um die Vorherrschaft gerungen. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf eine geheimnisvolle Webseite, die mit mehreren Passwörtern geschützt ist.

Oberinspektor Chens vierter Fall: "Rote Ratten" (von Qui Xiaolong, 384 Seiten, 23.50, Zsolnay Verlag): Eine Reise nach Amerika, davon hat Oberinspektor Chen schon lange geträumt. Und nun soll der dichtende Polizist als Leiter einer Schriftstellerdelegation für zwei Wochen Gast in den USA sein. Doch diese einmalige Gelegenheit kommt für Chen mehr als ungünstig. Denn er hat einen Auftrag erhalten, der, gefährlich und ehrenvoll zugleich, seinen vollen Einsatz in Shanghai erfordert: Nach dem Tod eines Polizisten in einem Bordell verpflichtet ihn die oberste Behörde, endlich den "Roten Ratten", korrupten Beamten und schmiergeldzahlenden Neokapitalisten, das Handwerk zu legen. Doch schon bei den ersten Recherchen muss Chen feststellen, dass er es mit einflussreichen Parteikadern zu tun bekommen wird, die vor nichts zurückschrecken.

Ein Pater-Anselm-Krimi: "Die Gärten der Toten" (von William Brodrick, 376 Seiten, 19.95, List Verlag): Anselm führt im ländlich gelegenen Kloster Larkwood ein zurückgezogenes Leben. Vor zehn Jahren hat er seinen Beruf als Strafverteidiger aufgegeben und lebt seitdem als Mönch. Unerwartet erhält er Post von einer früheren Kollegin. Als sie kurz darauf tot aufgefunden wird, muss er das Kloster verlassen und aufs Neue ermitteln.

Ein Marjory-Fleming-Krimi: "Wenn es ans Sterben geht" (von Aline Templeton, 400 Seiten, 19.95, Verlag Marion von Schröder): An den tückischen Klippen der schottischen Küste zerschellt ein Rettungsboot. Es war Mord, da ist sich Marjory Fleming, Polizeichefin des Bezirks Galloway, sicher. Als Teilzeitbäuerin und Mutter zweier halbwüchsiger Kinder hat sie schon genug Probleme und braucht deshalb Hilfe. Sie schaltet die Psychologin Laura Harvey ein, mit der sie schon einmal erfolgreich zusammengearbeitet hat. Da geschieht ein weiterer Mord.

Ein Inspektor-Banks-Roman: "Eine seltsame Affäre" (von Peter Robinson, 400 Seiten, 22.-, Ullstein Verlag): Eines frühen Morgens wird auf einer stillen Landstraße unweit von Eastvale eine junge Frau erschossen in ihrem Wagen aufgefunden. Sonderbarerweise trägt sie die Adresse von Chief Inspector Alan Banks bei sich. In der Nacht zuvor hatte Banks eine verzweifelte Nachricht seines Bruders Roy auf der Mailbox erhalten. Da er ihn nicht erreichen konnte, war er nach London gefahren, in der Hoffnung, ihn dort aufzuspüren. Denn Banks schwant Böses. Dieser Verdacht wird nun zur tödlichen Gewissheit. Banks wird in einen Sumpf aus Verschwörung und Korruption, Mord und Verbrechen gezogen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.