Verstorben

Abschied von Eduard Kick

"Das Leiden gehört zum Leben. Eduard Kick hat das seit einem Jahr erfahren. Am Freitag ist er im Alter von 84 Jahren in der Palliativ-Station in Neustadt/WN gestorben", sagte Pfarrer Wilhelm Bauer am Montag im Trauergottesdienst.

Als Jüngster von vier Geschwistern wuchs er in Großenschwand auf. In den letzten Kriegsmonaten wurde er im Alter von 16 Jahren noch eingezogen und geriet in Gefangenschaft. 1961 heiratete er seine Frau Sofie, die 2009 gestorben ist. Die Kinder Anita, Eduard und Michael stammen aus dieser Ehe. Stolz war der Verstorbene auf seine Enkel.

In den langen Trauerzug zum Friedhof, angeführt von Bläsern, reihten sich Mitglieder der Feuerwehr und des Kriegervereins Großenschwand hinter ihre Vereinsfahnen, außerdem Sodalen der MC hinter ihre Fahne sowie eine Abordnung des Kreisverbandes Vohenstrauß und Mitglieder der örtlichen CSU. Vier Aktive der Feuerwehr Großenschwand trugen den Sarg mit dem Verstorbenen zu Grabe. Dort würdigte Vorsitzender Karl Kraus die Verdienste von Kick um die Feuerwehr, der er 68 Jahre die Treue hielt. "Über 50 Jahre prägte unser Vorsitzender den Kriegerverein Großenschwand", erinnerte Hubert Schönberger an die großen Verdienste.

Mit Kränzen dankten dem Verstorbenen Feuerwehr, Kriegerverein und Kreisverband. Bläser intonierten das Feierabendlied und das Lied vom "guten Kameraden". Drei Böllerschüsse ertönten als letzter Gruß. Der Kirchenchor Tännesberg mit Elfriede Portner an der Orgel und Dirigent Paul Braun begleiteten die Trauerfeierlichkeiten. (es)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.