Voderholzer im Kuhstall

Ein kirchlicher Oberhirte im Kuhstall. Auch das Pichlberger Landwirtsehepaar Michaela und Josef Nickl schilderte Bischof Rudolf Voderholzer die angespannte Situation auf dem Milchmarkt. Bild: Robert Dotzauer
(do/upl) Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer suchte beim ersten seiner acht geplanten Regionsbesuche nicht nur den Kontakt zu den einfachen Leuten, sondern auch zu den Tieren. In Pichlberg (Kreis Neustadt/WN) ließ sich der Bischof im Kuhstall über die Sorgen und Nöte der Milchbauern informieren. "Vor 20 Jahren bekamen die Landwirte für den Liter Milch 80 Pfennig, heute sind es 40 Cent und das bei einer Vervierfachung der Produktionskosten", erklärte Bauer Werner Rupprecht.

Voderholzer zeigte Verständnis. "Ich habe bäuerliche Wurzeln", bekannte er. Die Pichlberger stellten dem Bischof auch den Stammtisch und die Feuerwehr vor. Die rund 200 Dorfbewohner begrüßten ihn herzlich. Am Abend beendete Voderholzer seinen Besuch in der Region Weiden mit einem großen Gottesdienst in Altenstadt/WN. Mehr als 800 Gläubige drängten ins Gotteshaus. 80 Pfarrer zelebrierten die Messe mit.
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