04.04.2009 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Vor fünf Jahrzehnten: Waldsassen gibt Stadtpolizei auf Zum Schluss sieben Beamte

Der Schritt vor fast genau 50 Jahren bedeutete den Verlust eines wichtigen Teils der angestammten kommunalen Selbstverwaltung: Zum 1. April 1959 wurden die sieben Beamten der Stadtpolizei in den Dienst der bayerischen Landpolizei eingegliedert.

von Autor TMLProfil

Dieser schwerwiegenden Entscheidung vorausgegangen waren längere, interne Überlegungen und Beratungen (siehe Hintergrund). Die Stadt Tirschenreuth hatte ihre Stadtpolizei bereits 1958 aufgegeben. Die Verabschiedung erfolgte bei einer kleinen Feierstunde am 31. März 1959 in „Zieglers Gaststätte“. Bürgermeister Andreas Bernreuther versicherte den scheidenden Beamten, dass ihre vielfältige Arbeit für alle Zeiten die Anerkennung der Stadt und der Bürgerschaft gefunden habe.

Inspektor Lintl von der Bayerischen Landpolizei verpflichtete die Polizeibeamten mit Handschlag auf ihren neuen Dienstherrn und ihre Aufgaben. Schon 1960 wurde schließlich die Station Waldsassen in die bayerische Grenzpolizei eingegliedert. Als Leiter der Stadtpolizei Waldsassen fungierte in den 50er Jahren Polizeiobermeister Johann Wolf, Stellvertreter war Polizeimeister Karl Queitsch. Die weitere Mannschaft bestand aus Anton Ziegler, Robert Meindl, Johann Weber, Johann Groß und Gottfried Haberkorn, jeweils im Rang eines Polizeihauptwachtmeisters. Die beiden jüngsten waren Johann Groß und Gottfried Haberkorn, die beide noch lange Jahre als Polizeibeamte wirkten.

Die Stadtpolizisten, die inzwischen alle verstorben sind, werden älteren Mitbürgern sicher noch in guter Erinnerung sein - verbunden mit mancher Episode, die sich um die Beamten und ihre Auftritte rankt.

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