Voreiliger Stellenplan
Aus dem Stadtrat

Bärnau. (ws) Eine "Eigenmächtigkeit" der Stadt war am Donnerstag Anlass für eine Diskussion im Stadtrat. Im Stellenplan zum Haushaltsplan war bereits eine Höhergruppierung beschrieben. "Hier hat der Stadtrat zu entscheiden", verwies Cornelia Schwamberger (CSU) auf das korrekte Prozedere, ohne dabei einer Bewertung vorgreifen zu wollen. Bürgermeister Alfred Stier bestätigte die Zuständigkeit des Stadtrats und Kämmerer Josef Schabner merkte an, dass man dadurch nur eine Möglichkeit offen halten wollte.

"Die Vorgehensweise ist nicht in Ordnung", beurteilte auch Christoph Weigl (CSU). Und Gottfried Beer (SPD) wollte die Kritik eigentlich nur "für das nächste Mal" mitgeben. Doch Alfred Stier folgte dem Hinweis sofort und ordnete eine Korrektur des Stellenplanes an. Der wurde dann, ebenso wie der Finanzplan, einstimmig genehmigt.

Marion Mark leitet Geschäftsstelle

Bärnau. (ws) Immer wieder auf eine Überraschung müssen die Besucher bei der Stadtratssitzung gefasst sein. Am Donnerstag verlegte das Gremium per Beschluss einen Punkt aus der nichtöffentlichen an den Anfang der öffentlichen Sitzung. Doch wurde der Punkt dann wieder nichtöffentlich beraten. Also mussten die Zuhörer kurzerhand den Sitzungssaal verlassen.
Hinter verschlossener Tür entschied das Gremium, Stadtmitarbeiterin Marion Mark als neue Geschäftsstellenleiterin einzusetzen. Die Tätigkeit wird ab dem 1. Mai beginnen und 25 Wochenstunden umfassen. Als Stellvertreter wurde Wolfgang Kaiser bestimmt.

Leitungsverlegung für 139 000 Euro

Bärnau. (ws) Nicht billig ist die Verlegung von Leitungen für den Brückenbau für die Umgehung. In Höhe der Abzweigung nach Stöberlhof überquert die Umgehung einmal die Straße. Um den Brückenbau zu ermöglichen, muss die Stadt vorhandene Leitungen aus dem Weg räumen. "Die Kosten für die Verlegung betragen rund 139 000 Euro", gab Bürgermeister Alfred Stier einen Beschluss aus der zurückliegenden nichtöffentlichen Sitzung bekannt.

Aus dem Marktrat Biogasanlage und Holzbauhalle

Großkonreuth. (wg) Zu den vier Bauanträgen auf der Tagesordnung der Marktratssitzung kamen kurzfristig noch zwei dazu, die alle einstimmig abgesegnet wurden. So plant die Zimmerei Hubert Häring den Neubau einer Unterstellhalle im Gewerbegebiet "Schäfersbühl". Da alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten werden, läuft das über die Genehmigungsfreistellung, informierte Bürgermeister Josef Schmidkonz.

Peter Zeislmeier aus Mähring plant den Anbau eines Geräteraumes an die Garage, Boris Meißner aus Lauterbach den Umbau eines Nebengebäudes zum Wohnhaus, Maria und Josef Klinger aus Poppenreuth wollen einen Anbau an das Wohnhaus errichten. Als privilegiertes Vorhaben ist der Neubau einer landwirtschaftlichen Biogasanlage auf Güllebasis durch die Eckert GmbH aus Laub eingestuft.
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