Weiden.
Hermann Brenner posthum geehrt

(ps) 30 Jahre lang gehörte Hermann Brenner dem Präsidium des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden an. 45 Jahre lang führte er den Vorsitz der Jüdischen Gemeinde Weiden, die er nach Kriegsende wieder mit aufgebaut hat. Am Freitag wurde der 1988 verstorbene Wahl-Weidener, der Nazi-Terror und sechs Konzentrationslager überlebte, posthum geehrt: Der neue Platz auf dem Gelände der Technischen Hochschule in Weiden trägt jetzt seinen Namen.

"Hermann Brenner war ein Leuchtturm des deutschen Nachkriegs-Judentums", betonte Dr. Charlotte Knobloch. Ihr Appell an die Jugend: "Nehmt euch ein Beispiel an seinem Mut." Neben der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zählten auch Dr. Josef Schuster, Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden, Rabbiner Dr. Daniel Katz (Düsseldorf) und OB Kurt Seggewiß zu den Festrednern.
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