28.03.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Weidinger Bürgermeister beerbt Rubenbauer Holmeier im Landtag

von Uli Piehler Kontakt Profil

"Ich bin immer wieder lästig." Das sagt der CSU-Bürgermeister von Weiding (Kreis Cham) über sich selbst. Am 2. März wurde Karl Holmeier mit einem Traumergebnis von 97,21 Prozent als Rathauschef in der 2600-Einwohner-Gemeinde bestätigt, knapp zwei Monate später - am 1. Mai - rückt er für den scheidenden Herbert Rubenbauer in den bayerischen Landtag nach.

"Lästig" sei er bisweilen den Landespolitikern geworden, weil er mit Vehemenz für den Erhalt der Weidinger Teilhauptschule gekämpft hat. Nun kann Holmeier selbst als CSU-Abgeordneter die bayerische Schulpolitik mitgestalten. Der Tirschenreuther Abgeordnete Herbert Rubenbauer wurde bei der Kommunalwahl vor vier Wochen mit einem ähnlich hohen Ergebnis (93,32 Prozent) zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Ebnath (Kreis Tirschenreuth) gewählt. Tauschen also der Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister quasi die Arbeitsplätze.

Karl Holmeier wird weiter Bürgermeister in Weiding bleiben. Er erfüllt die Funktion ehrenamtlich.

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