Weinfest im alten Gemäuer mit besonderer Note - Erlös kommt Restaurierung der Anlage zugute
Schlossgespenst den Schlaf geraubt

Lange feierten die Gäste beim Weinfest im Schloss Burgtreswitz. Das Gespenst "Matere" wurde wieder einmal um seinen Schlaf gebracht. Das historische Gemäuer der alten Anlage aus dem 12. Jahrhundert lockte Publikum aus der ganzen Oberpfalz und darüber hinaus an. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Bis Mitternacht ging's im Freien hoch her.

Später zogen sich die Gäste in den warmen Weinkeller oder die Stube zurück. Der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Burgtreswitz, Peter Garreiss, freute sich mit seinen beiden Stellvertretern Helene Bauer und Josef Landgraf über den sehr guten Besuch.

Gewürzt mit Witzen

Die "Zwoa Schneidig'n" mit Christian Müller und Manfred Wild spielten die ganze Nacht zünftig auf und gaben manchen Witz zum Besten. Die fleißigen Helfer in der Wein- und Bierschänke, der Küche und am Verkaufsstand sowie die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun.

Wolfgang Mayer stand mit seinem Team den ganzen Abend am Ofen und buk feine Flammkuchen, die in der Schlossküche zubereitet worden waren. Absolute Renner des Abends waren die vorzüglichen Weine des Weingutes Becker-Sandmann aus Rheinhessen sowie neben dem Flammkuchen die zahlreichen Käsespezialitäten.

Auch der hochprozentige "Materegeist" fand guten Absatz. Das Mitglied des Fördervereins, Max Mayer, sorgte ab 18 Uhr für den Fahrdienst. Kostenlos wurden mehr als einhundert Gäste im Halbstundentakt ins Schloss gebracht und zu später Stunde nach Moosbach, Vohenstrauß, Eslarn, Pleystein und viele andere Orte zurückgefahren. Dazu hatte das Autohaus Hanauer aus Vohenstrauß einen Kleinbus zur Verfügung gestellt. Der Erlös der Veranstaltung wird für die Restaurierung des Schlosses und den Einbau eines Personenaufzugs verwendet.
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