24.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Weißes Haus legt Geheimpapier zu eigener Entlastung vor Rumsfeld erlaubte Brutalität

von Agentur DPAProfil

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat zeitweise brutale Verhörmethoden wie die Bedrohung von Gefangenen mit Hunden, Befragungen nackter Häftlinge und leichte körperliche Misshandlungen erlaubt.

Dies belegen bislang geheime Dokumente der US-Regierung, mit denen das Weiße Haus Foltervorwürfe zu entkräften versuchte. Rumsfeld hatte den Papieren zufolge am 2. Dezember 2002 im Hinblick auf El-Kaida-Mitglieder und Talibankämpfer, die im US-Militärstutzpunkt Guantánamo auf Kuba gefangen sind, fragwürdige Verhörmethoden genehmigt.

Der Verteidigungsminister folgte einem Memorandum seines Chefjuristen William Haynes, der in Guantánamo 14 Verhörmethoden abgesegnet hatte. Dazu zählten leichte körperliche Misshandlungen, "die nicht zu Verletzungen führen", Verharren in schmerzhaften Positionen und bis zu 20-stündige Verhöre. (Seitze 8)

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