05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wo ein Wille ist, entsteht ein Weg

von Heike Unger Kontakt Profil

Die steile Treppe hinauf zum Ortskirchlein wird für manchen zum Kreuzweg: Vor allem ältere Menschen tun sich schwer, diesen Fußweg zum Gottesdienst zu nehmen. Darauf hat die Dorfgemeinschaft Bürgermeister Roland Strehl aufmerksam gemacht. Der will jetzt aktiv werden - wenn die Lengenfelder mit anpacken. Daran hat Strehl aber eigentlich keinen Zweifel. Er weiß, dass in diesem Ortsteil schon viel über Eigeninitiative bewegt worden ist. Ein ebenerdiger Weg rund ums Kirchlein ist das Ziel - und dazu die Möglichkeit, fünf oder sechs Autos abzustellen: Dann könnten auch Senioren und Gehbehinderte "barrierefrei" zum Gottesdienst.

Roland Strehl hat auch schon eine Idee, wie sich dieser Plan in die Tat umsetzen lässt. "Die Treppen müssen ohnehin saniert werden." Die alten Doppel-H-Steine sollen dabei durch neue, sogenannte Betonbrötchen ersetzt werden. Aus dem ausgemusterten Belag könnte die Dorfgemeinschaft, unterstützt vom Bauhof, den gewünschten Weg erstellen. Aus Rasengittersteinen könnten außerdem ein paar Parkplätze entstehen. "Wir stellen das Material, die Dorfgemeinschaft die Manpower", so lautet die Strategie des Gemeindechefs.

Die Gemeinde will die Treppensanierung noch im Herbst anpacken.

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