22.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Zahlreiche Interpreten boten mit ihren Liedern beim Feuerwehrfest eine glänzende Parade Musikantentreffen im Festzelt

Mit "I sing a Lied für di", "Bauer sucht Frau" und "Brenna douts guard" stimmte Sandra Hofmeister mit beeindruckendem Klangvolumen ins Musikantentreffen des Feuerwehrfests ein. Ihr Bruder Matthias aus Tröbes begleitete sie mit der Steirischen, Florian Schmidt aus Eslarn saß am Schlagzeug.

Solo und in der Gruppe spielten die Interpreten im Festzelt beim Musikantentreffen zünftig auf und erhielten viel Beifall. Sandra Hofmeister (Vierte von links) führte gekonnte durchs Programm. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Die Musiker brannten im Festzelt ein Feuerwerk mit bayerischer, Tiroler, böhmischer und Oberpfälzer Volksmusik ab. Sandra, Matthias und Florian begrüßten die vielen Zuhörer. Sandra Hofmeister führte gekonnt durchs Programm. Die Geschwister Lara und Bastian Dirscherl aus Tröbes mit Gitarre und Steirischer spielten schwungvoll auf mit der "Hey-Mann-Polka", mit "Sierra Madre de Sur" und "Hoost a bisserl Zeit für mi?" Die neunjährige Christina Feil aus Ragenwies zeigte mit ihrem Schifferklavier ihr Talent mit den "Bergvagabunden", "Ohne Musi geht nichts" und "Rote Lippen soll man küssen".

Das Programm ergänzten Georg Zinkl (Mois) aus Bernhof (Gitarre) und Rudi Lottner aus Bierlhof (Harmonika) mit den Liedern "Unter den Kastanien", "Wilde Rosen aus Böhmen" und "Maschinka". Josef Eger aus Tröbes ließ die "Zirkuspferde" mit seinem Akkordeon tanzen und machte Station "Bei den Gauchos" und zog mit der Polka den "Vorhang auf" .

In Feierstimmung

Die 13 Jahre alte Magdalena Fuchs aus Nottersdorf, die erst seit zwei Jahren auf ihrer Steirischen Harmonika spielt, befand sich "In Feierstimmung", ließ "Davids Boarischen" und "In Anderl sei Walzer" erklingen. Nach den Jugendlichen stiegen wieder die Erwachsenen ins musikalische Geschehen ein. Richard Schwabl aus Moosbach schwärmte musikalisch mit seinem Akkordeon "Dort wo meine Heimat ist". Weiter griff er in die Tasten zu "Im schönen Allgäu" und zur "Hey-Mann-Polka". Provi-Musikanten sind auch Manuel Fleischmann (Akkordeon), Rudi Hesl (Schlagzeug) und Georg Süß (schlug die Löffel), die einen "Gau-Boarischen" im Rucksack hatten und "Grüne Auen" lobten. Weiter hatten sie in ihrem Repertoire "Wo der Wildbach rauscht" und "Dort wo unsere Heimat ist". Nach dem ersten Durchgang spielten die Solisten und Gruppen, von kräftigem Applaus begleitet, weitere Volkslieder und Schlager.

Die Dorffrauen hatten wie die Weltmeister aufgebacken und boten in einer Kaffeestube Kuchen und Torten an. Am Abend hatten die "Gaudiburschen" das Sagen und spielten für Alt und Jung mächtig auf.

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