Zahngold bleibt im Krematorium

Krematorien dürfen Zahngold von Toten nach der Einäscherung gegebenenfalls verwerten. Das entschieden die Richter des Bundesarbeitsgerichtes am Donnerstag in Erfurt. In dem Fall ging es um eine Schadenersatzklage der Hamburger Friedhöfe gegen einen ehemaligen Mitarbeiter. Dieser hatte gemeinsam Gold aus der Asche gesammelt und verkauft - rund 31 Kilogramm im Wert von mindestens 250 000 Euro. Laut Rechtsprechung ist Zahngold "herrenlos" und nicht automatisch Bestandteil des Erbes. Ein Eigentum des Zahngoldes sei daraus nicht abzuleiten, hieß es. Möglicherweise hätten Angehörige einen Anspruch auf Herausgabe.
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