17.08.2017 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Business-Laster für viel Zaster Der neue 5er BMW als Touring

Da hat BMW nicht lange gewartet: Kurz nach der neuen 5er-Limousine rollt auch der Touring an den Start. Um Gewicht zu sparen ist die Heckklappe aus Aluminium gefertigt. Hinterachs-Luftfederung mit Niveauregulierung gehört zur Serienausstattung. Je nach Lehnenkonfiguration passen zwischen 570 und 1700 Liter in den Kofferraum, die gesamte Zuladung ist je nach Modellvariante auf 730 Kilo angewachsen.

Der neue 5er Touring misst in der Länge 4,94 Meter. Er wiegt 1660 Kilo und soll als 520d mit Acht-Gang-Automatik nur 4,3 Liter Diesel verbrauchen. Bild: BMW
von Agentur MIDProfil

Die Rücksitzlehne lässt sich in drei Segmenten umlegen (Verhältnis 40:20:40). Das Heckfenster lässt sich separat öffnen. Unter dem Laderaumboden warten zwei flache Fächer auf Kleinteile aller Art. Zudem können hier die zwei Kassetten für die Rollpersenning des Frachtraums und das Gepäcktrennnetz in passenden Aussparungen verstaut werden.

Der 2,0-Liter-Turbodiesel mit 190 PS kommt mit dem 1,6 Tonnen schweren Auto ganz gut zurecht. In Kombination mit dem fein schaltenden Achtgang-Automatik-Getriebe beschleunigt der 520d in 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Dieselkonsum hält sich in Grenzen. Im Prospekt ist sogar von einem Durchschnittsverbrauch von um die 4,5 Liter je 100 Kilometer die Rede. In der Praxis schaffen wir knapp weniger als 7,5 Liter. Beim Fahren zeigt sich der Touring von seiner besten Seite. Denn er kann beides: komfortabel und sportlich. Abgesehen davon, dass schon in der Grundeinstellung ein angenehmer Kompromiss gefunden ist, kann der "Pilot" die Gesamtabstimmung über den Fahrerlebnisschalter beeinflussen.

Verschiedene Modi

Per Tastendruck (Comfort, Sport und Eco Pro) werden die Kennlinien von Lenkung, Gaspedal, die Schaltdynamik des Steptronic-Getriebes und das Kennfeld der elektronisch geregelten Dämpfer angepasst. Im Grundpreis kostet der 520d Touring 45 400 Euro. Für die Achtgang-Automatik sind bereits 2250 Euro Aufpreis fällig, und für die "Luxury-Line" weitere 4200 Euro. Würde man schließlich alle Annehmlichkeiten haben wollen, die der Testwagen offeriert, würde die Kasse erst bei 80 800 Euro klingeln. Allerdings sind dann auch nahezu alle Fahrassistenten an Bord und das gute Head-up-Display für 1190 Euro, das in der neuesten Fassung eine um 70 Prozent vergrößerte Projektionsfläche hat und noch mehr fahrerorientierte Informationen in die Windschutzscheibe einspiegelt. (mid)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp