Der neue 5er BMW strahlt souveräne Gelassenheit aus
Mehr Fahrdynamik

Der 530d mit Allradantrieb und der optionalen Hinterachslenkung begeistert mit leichtfüßiger Kurvendynamik, die bei einem Auto der oberen Mittelklasse überrascht. Bild: BMW

Wenn man den brandneuen BMW 5er neben seinem Urahn von 1972 stehen sieht, sind kaum noch Gemeinsamkeiten zu erkennen. Der optische Gleichklang reduziert sich auf die BMW-Niere und den berühmten Hofmeister-Knick, der die Scheibenrahmengeometrie seit Jahrzehnten so charakteristisch macht.

Deutlich näher als an die erste Generation lehnt sich der siebte Fünfer an seinen direkten Vorgänger an. Die Scheinwerferaugen reichen jetzt wie beim 3er bis an die breiter ausgeformte Niere heran, die Dachlinie läuft später im Heck aus und verleiht so der seitlichen Silhouette coupéhafte Züge, und die Heckleuchten setzen sich stärker in der Seitenwand fort. Der neue Auftritt wirkt insgesamt flacher und dynamischer.

Um lästige Pfunde loszuwerden, ist die Außenhaut nahezu komplett aus Aluminium gefertigt. Zusammen mit weiteren technischen Maßnahmen im Antrieb gelang es den Entwicklern beispielsweise beim 540i trotz eines zehnprozentigen Plus bei der Leistung den Verbrauch um elf Prozent zu reduzieren. Wie von den Münchnern nicht anders zu erwarten, geht es zielgerichtet um mehr Fahrdynamik. Bei allem Sportsgeist verzichtet der 5er jedoch auf die Nervosität eines reinrassigen Rennpferdes und strahlt durchgängig eine unerschütterliche Gelassenheit aus.

Dass Perfektion ihren Preis hat, versteht sich. Theoretisch gelingt der Einstieg zum Verkaufsstart im Februar mit 45 200 Euro (520d). Sobald der die reichlich offerierten Zusatzausstattungen ankreuzt werden, beschleunigt der Preis wie das Topmodell mit seinen 462 PS. Das kostet ab 82 700 Euro und lässt sich mit ein paar Sonderwünschen in den sechsstelligen Bereich aufblasen. (mid)
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