Japan-SUV mit neuer Optik
Vorstellung Mazda CX-5

Der Mazda CX-5 wird überwiegend mit Allradantrieb und in der besten Ausstattung geordert. Er ist nun noch markanter in der Optik geworden. Bilder: Ascherl (2)

Im Reigen der Mittelklasse-SUV hat sich der Mazda CX-5 selbstbewusst etabliert. Er ist der meistverkaufte Mazda, und so soll es nach dem Willen der Verantwortlichen auch bleiben. Deshalb haben sie jetzt Hand angelegt. Richtig spannend wird es aber in den kommenden Jahren.

Zunächst zum CX-5. Zu sehen ist der ab sofort beim Händler. Der 165-PS-Benziner mit Vorderradantrieb und Sechsgang-Schalt-Getriebe kostet ab 24 990 Euro, der Diesel (150 PS) startet bei 27 090 Euro.

Ein mächtiger Kühlergrill, den zusammengekniffene Leuchten einrahmen, eine lange Haube, klare Kante: Wäre da nicht das typische Marken-Logo, könnte der neue CX-5 auch als kleiner Jaguar F-Pace durchgehen. Mazda spricht von "veredelter Robustheit" und meint damit eine einfache und doch mutige Optik. Unter der Haube (noch) nichts Neues: Es gibt die bekannten Motoren, Benziner mit 160 PS, Diesel mit 150 und 195 PS. Erst in den nächsten Wochen kommt ein brandneuer Vierzylinder-Benziner mit 192 PS, der mit Zylinderabschaltung arbeitet. An den vier Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line hält Mazda fest.

Der CX-5 ist dank einiger Feinarbeit leiser und sparsamer geworden und geht etwas dynamischer ums Eck. Die größten Veränderungen zeigen sich in der Qualitätsanmutung und den Assistenzsystemen. Die Sitze bieten nun besseren Halt, der Schalthebel ist griffgünstiger positioniert. Der Kofferraum fasst nun mindestens 506 Liter, und das Lederlenkrad fasst sich griffiger an, lässt sich beheizen und zeigt besser zu bedienende Tasten. Neu ist auch ein Headup-Display, das wichtige (Navi-) Informationen auf eine kleine Plexiglasscheibe - in den höherwertigen Ausstattungen auch direkt auf die Windschutzscheibe - im Blickfeld des Fahrers anzeigt. Die Heckklappe schwingt nun elektrisch auf; Smartphones lassen sich in das Unterhaltungssystem einbinden.

Vollausstattung erreichbar

Start-Stopp-System ist serienmäßig. Eine neue hochauflösende Kamera ermöglicht nun einen City-Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung für Geschwindigkeiten bis 80 km/h. Neu ist ferner die Erkennung von Verkehrszeichen. Das Matrix-LED-Lichtsystem ermöglicht blendfreies Fernlicht und erweitertes Abblendlicht im Autobahnmodus. Der adaptive Tempomat mit Distanzregelung bremst im Stau bis in den Stand ab und fährt eigenständig wieder an (nur mit Automatikgetriebe).

Weitere Assistenten: Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Ausparkhilfe, Müdigkeitserkennung, Berganfahrassistent. Und: Es gibt eine neue Farbe: Magmarot Metallic, ein Rot, das das spannende "KODO"-Design besonders zur Geltung bringt. Ein komplett ausgestatteter CX-5 mit Allradantrieb, Automatik und 175-PS-Diesel überschreitet übrigens knapp die 40 000-Euro-Marke. Dann bleiben allerdings keine Wünsche offen. Die große Frage aber ist, wie geht Mazda mit der Null-Emissions-Forderung einiger Städte um? Dazu hat Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan die Information parat, dass in den nächsten zwei Jahren ein eigenes Modell kommt, das rein elektrisch fährt. Er weist aber auch darauf hin, dass der Flottenwert von 95 Gramm CO2 ohne Dieselmotoren nicht einzuhalten ist und bestärkt Mazdas Bekenntnis zum Selbstzünder mit der Information, dass man diesen künftig auch in den USA anbieten werde.

Ist Mazda wankelmutig?

Und: Von Mazda werde es auch beim Benziner bald eine Überraschung geben. Wir spekulieren jetzt einmal: Einen Hybriden mit einem Wankelmotor als Range-Extender. Das wäre in der Tat ein Alleinstellungsmerkmal. Das Knowhow ist (nur) bei Mazda vorhanden. (Datenblatt)
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