12.04.2016 - 02:00 Uhr
Deutschland & Welt

Nachrichten für Kinder Mogli kehrt ins Kino zurück

Mitten im Dschungel zu leben - das klingt gefährlich. Doch in einem bekannten Trickfilm erlebt ein Junge dort auch viele lustige Dinge. Die Rede ist vom berühmten Film "Das Dschungelbuch". Am Donnerstag startet ein neuer Film.

Am Donnerstag startet ein neuer Film über Mogli. Bild: Disney
von Agentur DPAProfil

Hallo, ich bin Mogli! Vielleicht hast du schon einmal von mir gehört. Besser gesagt: Vielleicht hast schon einmal einen Film über mich gesehen, einen Zeichentrick-Film. Der Film heißt "Das Dschungelbuch" und ist sehr berühmt. Ich bin der Junge, der mitten im Dschungel aufwächst.

In Indien

Meine Geschichte ist natürlich nicht wirklich passiert. Ein bekannter Schriftsteller hat sie sich vor mehr als 100 Jahren ausgedacht. Er hieß Rudyard Kipling. Er interessierte sich sehr für das Land Indien in Asien. Dort im Urwald spielt meine Geschichte.

Die Geschichte fand ein Filme-Macher so interessant, dass er beschloss, einen Film daraus zu machen. Das ist jetzt ungefähr 50 Jahre her. Der Filme-Macher hieß Walt Disney und lebte im Land USA. Er war berühmt dafür, spannende und lustige Trickfilme zu produzieren.

Inzwischen lebt Walt Disney schon lange nicht mehr - er starb, bevor der Film über mich das erste Mal gezeigt wurde. Doch seine Firma produziert noch immer erfolgreiche Filme, wie den Animationsfilm "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren".

Am Anfang des Films über mich findet mich der Panther Baghira als Baby. Er könnte mich natürlich sofort auffressen, aber das tut er nicht. Stattdessen bringt er mich zu einer Wolfs-Familie, bei der ich die nächsten Jahre lebe.

Bösewicht Shir Khan

Ich mag mein Leben im Dschungel, und mir geht es gut. Doch dann bedroht mich ein böser Tiger, den alle anderen Tiere fürchten. Sein Name ist Shir Khan. Um mich vor ihm zu schützen, will mich Panther Baghira zu den Menschen zurückbringen. Aber darauf habe ich überhaupt keine Lust. Ich will doch im Urwald bleiben!

Baghira versucht alles, um mich wegzubringen. Aber ich bin bockig und weigere mich. Irgendwann gibt er genervt auf und lässt mich zurück. Doch er beobachtet mich und passt weiterhin auf mich auf. Alleine unterwegs treffe ich einen netten, gemütlichen Bären namens Balu. Mit ihm und einigen anderen Tieren erlebe ich verschiedene Abenteuer. Zwischendurch wird es für mich ganz schön brenzlig. Doch am Ende kehre ich wohlbehalten zu den Menschen zurück.

Der Film über mich erzählt meine Geschichte übrigens nicht genau wie das Buch. In diesem sind einige Dinge etwas düsterer und trauriger. Dagegen ist der Dschungelbuch-Film ziemlich lustig - vor allem wegen der verschiedenen witzigen Tiere.Sind die Tiere und Menschen echt? Das fragt sich vielleicht jemand, der die neue Verfilmung des Dschungelbuchs anschaut.

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