04.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Ohne dich": Weitere Kinostarts

von Redaktion OnetzProfil

Als das Schicksal seinen Lauf nimmt, hat Motte mit ihrem Freund gerade Sex auf einem Karussell. Denn bei dem etwas unbeholfenen Akt bleibt es nicht: Das junge Mädchen wird schwanger und will das Baby nach der Geburt weggeben. Doch bis dahin wird noch viel passieren. In seinem Spielfilmdebüt "Ohne dich" erzählt Alexandre Powelz nicht nur die Geschichte der Einzelgängerin Motte. In dem Drama verbindet er drei Handlungsstränge miteinander, die alle etwas gemeinsam haben: unerwartete Wendungen, den Kampf dagegen, die Einsicht, dass genau das sinnlos ist - und die Liebe als Motor des Handelns. (dpa)

"Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit": Mr. May (Eddie Marsan) ist eigentlich ziemlich einsam. Trotzdem kümmert er sich als "Funeral Officer" der Londoner Stadtverwaltung um würdevolle Beerdigungen für einsame Menschen. Der akribische Mann macht seinen Job gewissenhaft und sorgfältig. Seinem Chef ist das nicht wirtschaftlich genug - Mr. May bekommt die Kündigung. Seinen letzten Fall geht er mit voller Hingabe an. Und lernt Kelly (Joanne Froggatt) kennen. Sein geordnetes Leben gerät durcheinander, und scheinbar ist Mr. May erstmals nicht der einzige Gast einer Beerdigung - bis ein Unglück passiert. Eine traurig-schöne Geschichte, bei der auch die Komik nicht auf der Strecke bleibt. (dpa)

"Another Me - Mein zweites Ich": Die vor rund einem Jahrzehnt mit dem Psycho-Drama "Mein Leben ohne mich" bekannt gewordene spanische Regisseurin Isabel Coixet erkundet mit ihrem Mystery-Thriller "Another Me - Mein zweites Ich" die Schattenseiten der Pubertät. Dazu schickt sie den britischen Jungstar Sophie Turner in der Rolle der Halbwüchsigen Fay auf eine unheimliche Reise zwischen wirklichem Erleben und Wahnvorstellungen. Die durch die US-Fernsehserie "Game of Thrones" bekannt gewordene Schauspielerin prägt die surreale Geschichte um die düsteren Gefilde seelischer Not mit ihrer Präsenz. Und Regisseurin Coixet versucht erneut ganz tief in die persönlichsten Winkel des menschlichen Seins vorzudringen. (dpa)

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