Opels Combo: smart und trendy für Familie und Freizeit
Ziemlich bester Freund

Mit dem Combo startet Opel im Segment der Hochdach-Kombis. Der Familien-Van zeigt sich als trendiger Raumriese für die Familie. Bild: bz
 
Unter der riesigen Heckklappe hat auch ein Drei-Meter-Regal Platz. Die Heckscheibe lässt sich separat öffnen. Bild: bz

Den Slogan "simply clever" reklamiert schon Skoda für sich. Pech für Opel, denn die Rüsselsheimer packen in den neuen Combo jede Menge pfiffiger Lösungen. Ein erster Augenschein.

"Life" haben die Opel-Leute ihrem Familien-Van als Namenszusatz gegeben. Und dieses "Leben" soll sich in und mit dem Combo so einfach wie nur irgend möglich gestalten. Schließlich bringen die Rüsselsheimer 32 Jahre Erfahrung mit dieser Art von Autos mit. 1986 kam der Erstgeborene auf Kadett-Basis auf den Markt, 2011 der direkte Vorgänger als Bruder des Fiat Doblo.

Auch die neueste Version hat wieder Geschwister: Citroen Berlingo und Peugeot Partner, Pioniere und Marktführer in diesem Segment. Auch wenn die Drillinge allesamt zur PSA-Mutter gehören, betonen die Hessen doch vehement die Opel-DNA. Und außerdem habe die Entwicklung ja schon 2012 begonnen, also lange vor der "Hochzeit". Als "besten Freund der Familie" sehen die Marketing-Leute den Combo Life. Und das Zeug dazu hat er: kurzer (4,40 Meter) und langer (4,75 Meter) Radstand, Platz für bis zu sieben Personen und ein Kofferraum (597 bis 2693 Liter), der keine Wünsche offen lässt. Dank des flexiblen Innenraumkonzepts lassen sich problemlos Fahrräder oder auch Drei-Meter-Regale verstauen. Schiebetüren gewähren einen Einstieg ohne auch nur an Verrenkungen denken zu müssen.

Die beiden optionalen Sitze der dritten Reihe wiegen nur 14 Kilo und sind auch ohne Gefahr für die Bandscheiben mit wenigen Handgriffen aus- und eingebaut. Ob klassische Rückbank oder drei Einzelsitze in der zweiten Reihe, das kann jeder selbst entscheiden. Das gibt Spielraum für bis zu drei Kindersitze nebeneinander. 28 Staufächer nehmen Krims und Krams auf. Besonders pfiffig: ein faltbarer Beifahrersitz, eine Box, die auch über die separat zu öffnende Heckscheibe erreichbar ist, und das mittig unter dem Panorama-Glasdach angebrachte Fach samt LED-Beleuchtung. Schließlich kann der Combo Life auch noch 1,5 Tonnen an den Haken nehmen.

Smarter Bursche

Vollgepackt ist der Hochdach-Kombi - teils in Serie, teils gegen Aufpreis - mit einer ganzen Armada von Sicherheits- und Komfortassistenten, wie man sie sonst nur in der Mittel- und Oberklasse findet: Frontkollisionswarner samt automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung, Spurhalteassistent, adaptiver Tempomat, kamera-basierte Verkehrszeichenerkennung, 180-Grad-Rückfahrkamera, ein Rangierhelfer mit zwölf Sensoren und ein automatischer Einparker. Selbstredend ist das Raumwunder auch ein smarter Bursche, kann also alles, was die Smartphone-Generation sich so wünscht.

Fünf Motoren

Angetrieben wird der Combo Life zunächst von einem 1,2-l-Turbobenziner und wahlweise 110 und 130 PS sowie einem 1,5-l-Turbodiesel in den Leistungsstufen 75, 100 und 130 PS. Alle Aggregate weisen die bislang strengste Abgasnorm Euro6d-temp auf. Erstmals gibt es auch eine Achtgang-Automatik samt Schaltwippen am Lenkrad und das aus dem Grandland X bekannte IntelliGrip mit fünf Fahrmodi und einer zusätzlichen Bergabfahrhilfe.

Über den Preis schweigt sich Opel derzeit noch aus. Die Händlereinführung ist erst für den Herbst geplant. Aber 20 000 Euro muss der Familie der Combo-Freund schon wert sein - mindestens.
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