Salzburger Tourismusschule bildet Nachwuchskräfte im mondänen Ambiente eines Grand-Hotels aus - ...
Im "Gesundheitstal" zum Urlaubs-Profi

Marcel Hirscher gewann heuer zum zweiten Mal den Ski-alpin-Gesamtweltcup. Seine sportlichen Erfolge liegen auch in der beruflichen Ausbildung begründet, die ihm die nötigen Freiräume zum Trainieren verschuf. Er durchlief die weltweit geschätzte Salzburger Tourismusschule und erlernte es in deren Praxisbetrieb, im "Grand Park Hotel" in Bad Hofgastein, Gäste zu verwöhnen.

Der österreichische Skirennfahrer Marcel Hirscher erklomm rasch die Spitze in seiner Sportart. Mit seinen 24 Jahren ist er dreifacher Juniorenweltmeister, vor wenigen Wochen feierte er den zweiten Gesamt-Weltcup-Sieg. Und kurz vorher gewann er bei der Ski-WM 2013 in Schladming Gold im Slalom und im Mannschaftswettbewerb sowie Silber im Riesentorlauf. Maître Jatin Kothari erinnert sich gut an ihn: "Er war ein ganz Ehrgeiziger." Der erfahrene Restaurant-Chef des Fünf-Sterne-Hotels in Bad Hofgastein leitete den Azubi Hirscher an, Urlaubern mit Stil und zu dezenter Klaviermusik eine schöne Zeit zum Genießen zu bereiten.

Lernen in noblem Flair

Wie Hirscher zählt auch Anna Fenninger zu den international bekannten Absolventen dieser Tourismusschule der Wirtschaftskammer Salzburg. Die 23-Jährige gehört seit 2008 der Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an und kann auch bereits einen Weltmeistertitel, in der Super-Kombination 2011, vorweisen. Sie ist ebenso einer der Tourismusprofis, die - vom ÖSV gefördert - in ihrer vierjährigen Ausbildungszeit viele Türen geöffnet bekamen, um auch sportlich voranzukommen.
Seit bald 60 Jahren verleihen die Schüler des Tourismus-Schulstandortes Bad Hofgastein dem Haus eine ganz besondere Note. "Unser Restaurant ist Tag für Tag eine Bühne, auf der jugendliche Freude mit dem vertrauten und luxuriösen Ambiente eines Grand-Hotels in Einklang gebracht wird", erzählt Hoteldirektorin Claudia Wachter. Vom hochmotivierten Bemühen der meisterlich instruierten Nachwuchskräfte profitiere auch das Haus: "Unsere Gäste betonen immer wieder, dass der Wohlfühlfaktor hier besonders ausgeprägt ist."

Für die reife Generation

Nationalkader-Skifahrer erhalten hier zwar die Freiheiten, die sie brauchen, um zu sportlichen Höchstleistungen auflaufen zu können. Doch geschenkt wird ihnen deswegen nichts. Sie müssen fachliche und soziale Kompetenz beweisen, erstklassigen Service bieten und mit viel Engagement an die eigene Persönlichkeitsentwicklung herangehen. Dabei treffen sie an einer renommierten Destination - Bad Hofgastein war ja einmal die Sommerfrische des Kaisers Franz Josef - auf ein anspruchsvolles Publikum. Die Gäste der reifen Generation, die zu 99 Prozent ohne Kinder anreisen, wollen sich auf hohem Niveau verwöhnen lassen, hier einen ruhigen und gediegenen Urlaub in klassischem Ambiente verbringen.
Bad Hofgastein bemüht sich, die Ansprüche an den gehobenen "Gesundheitstourismus" zu erfüllen. Viele Gäste kommen mit einem Befund, gehen hier zum Kurarzt und suchen nach der Anamnese dann Heilstollen oder Thermal-Bäder auf. "Das Gasteiner Tal besitzt das Image des 'Gesundheitstales' mit höchstem Naturgenuss", weiß Hotelchefin Wachter, die es aus Kärnten hierher in die Mitte des Naturparks Hohe Tauern gezogen hat.

"Die Region bietet einen wunderbaren Mix an Freizeitmöglichkeiten", sagt sie: Sowohl die Skifahrer im Winter als auch Wanderer und Kletterer in den wärmeren Jahreszeiten können unter allen Schwierigkeitsgraden auswählen. Die mondäne Hotellerie rundet die Palette mit unterschiedlichsten Wellness-Angeboten ab.
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