16.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tipps für Onlinebuchung von Ferienhäusern Mit Impressum und Siegel

Wer sein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung für den nächsten Urlaub im Internet bucht, hat die Qual der Wahl. Gerade in der Ferienzeit gibt es viele Schnäppchen, hinter denen sich mitunter auch Betrüger verbergen.

von Agentur DPAProfil

Christina Olboeter-Zorn vom Verband deutscher Ferienhausagenturen (VDFA) in Sankt Augustin rät, sich vor der Buchung ausführlich über Anbieter und Immobilie zu informieren und nicht beim erstbesten Angebot zuzuschlagen. Mit diesen fünf Tipps schützen sich Ferienhaus-Gäste vor Betrügern.

Impressum und Siegel überprüfen: Zunächst sollte das Impressum mit den Angaben zu Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse überprüft werden. Private Anbieter lassen sich dabei schwieriger verifizieren als Reiseveranstalter und Vermittlungsagenturen, die eine Steuernummer angeben müssen. Bei unvollständigen Angaben und Internet-Telefonnummern sollten Interessenten hellhörig werden. Auch Nachfragen bei Vermittlungsagenturen und Ferienhausverbänden können bei der Verifizierung helfen. Olboeter-Zorn rät zur Vorsicht bei Privatanbietern aus dem Ausland. Dort gelte das jeweilige Landesrecht, und es sei fast unmöglich, einen Betrüger zu finden. Ein Anzeichen für Seriosität sind auch die Zugehörigkeit zu Verbänden und die Angabe von Qualitätssiegel wie vom TÜV, von Trusted Shops oder dem VDFA. Die Zertifikate sollten unbedingt auf Echtheit überprüft werden, sagt Olboeter-Zorn: "Einfach draufklicken und schauen, ob der Link zum Siegel führt."

Ferienhaus verifizieren: Touristen sollten vorab auch überprüfen, ob die Immobilie tatsächlich existiert. Das funktioniert zum Beispiel über Satellitenkarten im Internet oder über Einträge in Online-Foren.

Vorsicht bei ungewöhnlichen Konditionen und Zahlungsmodalitäten: Bei sehr niedrigen Mietpreisen oder Zahlungsmodalitäten wie Bargeldtransfer via Western Union sollten Urlauber stutzig werden. Es lohne sich, den angegebenen Preis mit Ferienhäusern in ähnlicher Lage zu vergleichen, sagt Olboeter-Zorn. So seien zwei Wochen in einem Ferienhaus auf Mallorca mit Mietwagen für 1000 Euro eher unseriös.

Über eine verschlüsselte Verbindung buchen: Im Buchungsprozess sollte im Browser-Fenster "https" für eine verschlüsselte Datenübertragung stehen.

Am besten per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen: Sind Interessenten auf einen Betrüger hereingefallen, sollten sie bei der Polizei Anzeige erstatten. Wenn bundesweit ähnliche Fälle zusammengelegt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Betrüger gefasst werden.

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