09.02.2017 - 10:12 Uhr
Deutschland & Welt

Gelungene Fotos sind ein wichtiger Baustein einer gelungenen Hochzeit Bilder für die Ewigkeit

Hochzeitsfotos sind eines der wichtigsten Andenken an den hoffentlich „schönsten Tag des Lebens“. Doch während die Feierlichkeiten im Gange sind, hat das Brautpaar keine Zeit, sich noch Gedanken um gelungene Fotos zu machen. Daher sollte man sich frühzeitig darum kümmern, dass nach der Hochzeit auch anständige Bilder vorhanden sind. Ob nun ein Profifotograf im Einsatz ist oder die Freunde einspringen - mit ein bisschen Vorbereitung ist alles viel einfacher.

von Traum HochzeitProfil

Fotograf: Ein professioneller Fotograf ist sicherlich die einfachste Lösung. So spart man sich später auch Auswahl und Bearbeitung der Bilder. Der Preis richtet sich meistens nach der Menge der Bilder und den vereinbarten Leistungen. Wenn das Budget es nicht hergibt, den Foto-Profi für den ganzen Tag zu beschäftigen, kann auch ein kleines Shooting vereinbart werden. „Für eine kleine Auswahl an Bildern sollte man den Profi einbinden“, rät die Expertin.

Da der Tag, an dem sich zwei Menschen das Ja-Wort geben, ein ganz besonderer ist, sollten die vielen einmaligen Momente und Ereignisse im Bild festgehalten werden – für die Ewigkeit. Wer einen professionellen Fotografen diese Bilder fertigen lässt, kann sich darauf verlassen, Erinnerungen in bester Qualität zu erhalten, die man sich immer wieder gerne ansieht – auch noch viele Jahre nach der Hochzeit.

Um den passenden Profi für sich zu finden, können Paare etwa das Portfolio des Fotografen genau studieren. Wem dies zusagt, der kann bei einem gemeinsamen Termin die eigenen Ideen mit einfließen lassen und den genauen Auftrag für den Hochzeitstag besprechen. Dabei können sich die künftigen Eheleute auch schon ein erstes Angebot einholen. Wer den Fotografen für nur wenige Stunden bucht, kann diesem besondere „Highlights“ ablichten lassen und/ oder ein Brautpaar-Shooting ausmachen. Wer sich aber beispielsweise eine komplette Hochzeitsreportage vorstellt, muss den Experten für den gesamten Tag buchen.

Freunde: „Wenn ich jemanden aus dem Familien- oder Freundeskreis beauftrage, sollten es zwei bis drei Leute sein“, rät Clauß. So werde die Aufgabe besser verteilt und man erhalte Bilder aus vielen Perspektiven.

Ausrüstung: Damit die Fotos gelingen, wird am besten eine gute Kompaktkamera oder eine Spiegelreflexkamera mit Wechseloptiken genutzt. So gelingen auch Bilder aus unterschiedlichen Distanzen. Außerdem Pflicht: ein Stativ, ein Ersatzakku und ausreichend Speicherplatz.

Vorbereitung: Brautpaar und Fotografen sollten günstige Momente für Aufnahmen absprechen, etwa für Einzel- und Gruppenbilder. Wer rechtzeitig den Ort der Hochzeit auskundschaftet, findet gute Positionen zum Fotografieren. Auch der Pfarrer, Rabbi oder Imam sollte nach günstigen Momenten für Fotos während der Zeremonie gefragt werden. Viele Pfarrer mögen es nicht, wenn die ganze Zeit fotografiert wird.

Motive: „Ruhig mal vom Gewohnten abweichen“, rät die Expertin. Bei grauem Wetter hilft ein bunter Schirm, farbige Akzente zu setzen, im Frühling ein schön blühender Baum. „Und warum soll nicht mal die Frau den Mann hochheben?“ Ganz wichtig: Das Gruppenbild nicht vergessen. Pflichtfotos sind das Paar, das Paar mit Trauzeugen, Paar, Trauzeugen und Eltern und natürlich ein Bild mit allen Hochzeitsgästen. Auch hier darf es gerne etwas ausgefallener sein. Es müssen nicht immer die Kleinen vorne und die Großen hinten sein. Für das Gruppenfoto bietet sich am besten der frühe Nachmittag an. Clauß: „Dann ist das Licht am günstigsten.“

Momente: Auch von Freunden geplante Aktivitäten des Paares sollte man sorgfältig dokumentieren. Wer vom Ankleiden morgens bis zum Ende der Feier am Abend fotografiert, kann später eine Art Hochzeitstagebuch zusammenstellen. Dann kann das Brautpaar in Ruhe auf den gemeinsamen Tag zurückblicken. Auch an die Gäste verteilte Einmalkameras sorgen für viele ungewöhnliche Aufnahmen. (dpa/tmn)

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