21.06.2017 - 00:40 Uhr
Deutschland & Welt

Von Laufen, Radfahren, Schwimmen & Co. Welcher Sporttyp bist du?

Es gibt viele Arten, aktiv zu sein – die Frage ist: Welcher Sporttyp bist du? Klar, ganz spontan dürfte jeder zu einer bestimmten Bewegungsform tendieren, doch allzu oft macht das Laufen, Radfahren oder Schwimmen nach mehrmaligem Training dann doch plötzlich keinen Spaß mehr. Vielleicht deshalb, weil es einfach der falsche Sport für dich ist? Zeit für eine Analyse: Welcher Sporttyp bist du?

von Gesund & VitalProfil

Wir tasten uns langsam heran und fragen grundsätzlich: Warum soll oder will ich überhaupt Sport treiben? Das ist eine wichtige Frage, denn nur wer wirklich motiviert ist, wird auch in Zeiten, in denen sich der innere Schweinehund meldet, dranbleiben und weiterhin Sport treiben. Also, die Motivation. Bedenke: Ohne Bewegung handeln sich die meisten von uns Übergewicht ein. Außerdem leidet man ohne Bewegung eher an Depressionen. Um es philosophisch auszudrücken – wer sich für Bewegung keine Zeit nimmt, wird sich noch mehr Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen. Soviel zur Grundmotivation. Das wäre schon mal geklärt.

Freistil oder Gruppe? Die Grundmotivation führt uns nahtlos über in eine weitere wichtige Frage: Was macht mir so viel Spaß, dass ich dabei bleiben werde? Zurück also auf Anfang, welcher Sporttyp bin ich? Wir tasten uns weiter heran und stellen eine Zwischenfrage: Freistil oder Gruppe? Was lösen Ansagen wie „Jeden Mittwoch dann um 19 Uhr …“ in dir aus? Sofortige Schockstarre? Die Lust auf Sport vergeht dir, sobald du dich in ein zeitliches Korsett pressen musst? Dann wähle lieber eine Sportart, die du spontan und alleine ausüben kannst. Für andere wiederum ist die Gruppe oder der Termin die einzige Möglichkeit, sich aufzuraffen. Am liebsten, wenn es danach mit den Sportkollegen noch auf ein Getränk geht. Also, überlege dir: Bin ich der Freistil-Typ oder der Gruppen-Typ? Powerplay oder Fun? Spaß im weitesten Sinne haben beide Typen, die hier gemeint sind. Der Unterschied ist folgender: „Powerplayer“ wollen sich regelmäßig wirklich auspowern, oft bis an die Belastungsgrenze. Sie brauchen genau das, um Stress abzubauen und nicht krank zu werden. „Fun“-Typen hingegen empfinden die Idee des Auspowerns als viel zu ehrgeizig – und Ehrgeiz mag für sie im Job wichtig sein, in der Freizeit ist er für sie aber völlig überflüssig. Also, überlege dir: Bin ich der Powerplay-Typ oder der Fun-Typ? Sind diese Grundsatzfragen einmal geklärt, kann man sich an die konkrete Auswahl begeben, um die eigene Ideal-Sportart zu ermitteln. Wir haben vier Sportart-Typen ausgemacht.

Der Gesellige Sport bedeutet für dich neben Bewegung auch und gerade ein soziales Event. Mit Sport lassen sich ideal Freundschaften pflegen und Kontakte knüpfen, außerdem hat man Spaß mit anderen. Du brauchst eine Gruppe um dich herum – allein trainieren macht dir keinen Spaß. Körperliche Anstrengung ja, aber sich völlig zu verausgaben, das muss nicht sein. Mannschaftssportarten wie Volleyball oder Fußball sind die erste Wahl, vor allem wenn sie in einem Freizeitteam ausgeübt werden. Auch passend: Sportarten, die du zusammen mit anderen betreiben kannst, wie Laufen und Walking. Außerdem geeignet: Kurse in Fitnessstudios und Sportvereinen zu den Dauerbrenner-Workouts Zumba oder Aerobic.

Das Energiebündel Du brauchst regelmäßig Herausforderungen, willst dich so richtig auspowern, deine Ziele erreichen – überhaupt bist du ein Wettkampftyp. Ideal sind für dich Individualsportarten wie Laufen, Radfahren oder Triathlon, aber auch Teamsport wie Handball oder Tennis sind geeignet. Kraftvolle, schnelle und auch abwechslungsreiche Bewegungen wie etwa beim Squash, Boxen, Tae Bo oder Klettern stehen bei diesen Energie-Junkies hoch im Kurs.

Der Harmonische Wohlfühlen und entspannen steht für harmonische Sporttypen im Vordergrund. Mit Bewegung wollen sie ihre Sehnsucht nach Ausgeglichenheit, nach Abschalten vom Alltagsstress stillen. Dir kommt es nicht darauf an, unbedingt ins Schwitzen zu kommen. Der Balance-Typ hält sich am besten mit einer Sportart fit, die neben dem Körper auch den Geist anspricht – so kann er seinen Gedanken freien Lauf lassen. Yoga und Pilates. Tai-Chi oder Qigong sind ideal. Auch Ausdauersportarten, die sich ohne besondere Konzentration ausführen lassen, sind gut geeignet: Walken, Joggen, Schwimmen, Radfahren und Ski-Langlauf.

Der Gesundheitsbewusste Gesundheitliche Aspekte und Fitness – aber auch das Abnehmen – sind deine Motivation beim Training. Muskelkater und Leistungsdruck spielen kaum eine Rolle. An einem Wettkampf hast du nicht unbedingt Interesse, allerdings reizt es dich ab und zu, dir eine bestimmte Kilometerzahl als Messlatte zu setzen. Der ideale Sport findet in freier Natur statt. Sanftes Jogging, Walken oder Wandern, Radfahren und Ski-Langlauf sind bestens geeignet. Sie stärken deine Ausdauer und Muskulatur, ohne die Gelenke und Bänder stark zu beanspruchen. Gute Indoor-Alternativen: Aqua-Workout und Schwimmen.

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