04.07.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Hubert Schug regt im Stadtrat Nisthilfe für Störche an: Leeres Nest auf Hochhaus

von Walther HermannProfil

Erhält Eschenbach für die Brutsaison 2009 einen Storchennest? In der jüngsten Sitzung des Stadtrates regte Hubert Schug an, eine Anlage zu schaffen, die den Störchen beim Nestbau behilflich sein kann. Anlass war das Anfang Mai begonnene Brutgeschäft eines Storchenpaares auf dem Mehrfamilienhaus Pressather Straße 9. Schug rief die Stadtratskollegen auf, sich über einen möglichen Standort Gedanken zu machen und bezifferte die Kosten einer stabilen Konstruktion mit etwa 3000 Euro.

Mit Freude und großem Interesse verfolgte die Bevölkerung im Jubiläumsjahr der Stadt den Nestbau der Störche auf dem Hochhausdach. Doch das Brutgeschäft fand ein jähes Ende. Wie Hausbewohner berichten, wurden mit dem Eintreffen eines dritten Storches heftige Rivalitätskämpfe ausgetragen.

Zwei Störche verließen daraufhin das Nest auf der Umsetzeinrichtung eines Mobilfunkbetreibers, der dritte wurde noch einige Tage auf den Dächern der Umgebung gesehen. Berichtet wird auch von Mobilfunk-Mitarbeitern, die sich im Nestbereich zu schaffen gemacht hätten.

Nach den Beobachtungen von Hubert Schug halten sich die Störche aber nach wie vor im Umfeld von Eschenbach auf. Als Fachmann in Sachen Vogelschutz hält es der CSU-Stadtrat daher für sinnvoll, möglichst bald auf einem exponierten Gebäude eine Nisthilfe anzubringen.

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